Archiv der Kategorie: Biologie und Gesellschaft

Auswärts gebloggt: „Psst, sag niemandem, dass du Läuse hattest…“ – Mit Fakten gegen die Läuse-Scham

Viele Eltern kennen es. Auf Kopflaus-Alarm in Schule oder Kindergarten reagieren wir anders als auf andere Krankheiten. Auch wer sonst unbefangen über Rotz und Dünnpfiff seines Nachwuchses plaudert, schweigt betreten, wenn es um das Krabbeln auf dem Kopf geht.

Aber während der Ekel  vor den Biestern berechtigt ist, beruht die Scham und die Ausgrenzung aufgrund von Läusen auf falschen Annahmen. Denn Läuse kommen mitnichten „aus der Gosse“. Weiterlesen bei web.de oder gmx

Auswärts gebloggt: Ist die Gleichheit der Geschlechter gegen die Natur?

Für die einen sind Mann und Frau von Natur aus sehr unterschiedlich und sollen es auch sein. Für die anderen dagegen ist der natürliche Unterschied winzig und irrelevant. Ich habe lange gebraucht um rauszufinden, dass beide Unrecht haben.

Warum beide Lager nur einen Teil der Realität sehen und dadurch Anderen Unrecht tun.

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Warum die Hunt-Affäre so polarisiert? – Symptome einer verschleppten, tabuisierten Debatte.

Auch Wochen nach dem Fall Hunt lassen mich die von ihm aufgeworfenen Fragen nicht los:

Sind Hunts Äußerungen  nun ein typischer Fall von schmuddeligem Sexismus und wurden zu Recht mit dem Verlust repräsentativer Funktionen beantwortet, weil wir so etwas in unserer Kultur heute nicht mehr dulden?

Oder war im Gegenteil die Reaktion auf seine Äußerungen überzogen und Hunt wurde das Opfer von feindbildgetriebenen Feministinnen, die jegliche Abweichung von ihrer Ideologie mit öffentlicher Demütigung bestrafen? Warum die Hunt-Affäre so polarisiert? – Symptome einer verschleppten, tabuisierten Debatte. weiterlesen

Auswärts kommentiert: Im Sumpf der Moralisten

Für Laborjournal Online habe ich einen Kommentar zum angekündigten Ende der Tübinger Affenversuche geschrieben.Dass die Tierrechtsbewegung diese Art von Ende als historischen Sieg feiert, offenbart für mich ihre Demokratie-Defizite. Denn wem es recht ist so zu gewinnen, ist ein Verfechter von Selbstjustiz.

Im Sumpf der Moralisten
Eine Minderheit glühender Aktivisten zwingt einem Forscher ihre Moral auf. Das erzeugt Unbehagen über die Wissenschaft hinaus
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Auswärts gebloggt: Ist Wissenschaft hart und kalt?

Es war noch in der Schulzeit als mir der Vorwurf zuerst begegnete: „Du mit deinen wissenschaftlichen Erklärungen immer“, sagte meine Freundin und verdrehte die Augen, „die machen die Welt so kalt und trostlos.“

Warum es vielen so geht wie ihr, was in den Naturwissenschaften fehlt und warum dies kein wirklicher Nachteil ist, sondern sogar ein Vorteil, darüber habe ich auswärts geschrieben – am Beispiel Schwangerschaftstest…

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Mein Kommentar zu „Der Tod kommt mit dem Wind“ in der SZ

Wieder ein Journalist, der sich dem Sog der aktuell von Umweltbewegungen und grünen Parteien am liebsten erzählten Geschichte nicht entziehen konnte. Die Süddeutsche demonstriert, was herauskommt, wenn eigentlich gute Recherche in ideologischer Schieflage interpretiert wird. Mein Kommentar zu „Der Tod kommt mit dem Wind“ in der SZ weiterlesen

Auswärts geschrieben: Wenn Evidenz lästig ist

Die neue EU-Kommission hat sich entschieden, den Posten des Chief Scientific Advisors wieder abzuschaffen, der erst vor drei Jahren geschaffen wurde. Für’s Laborjournal online hab ich drüber geschrieben, warum das ein trauriger Fehler ist:

Laborjournal Online: Wenn Evidenz lästig ist. Auswärts geschrieben: Wenn Evidenz lästig ist weiterlesen

Auswärts geschrieben: Raus aus der Kuschelecke – über Empathie und das #symp2014 (für LJ online)

TdS Pressebild Symposium 2014 HiRes mit Logo

Wenn wir unsere Spiegelneuronen nutzen und viel Oxytocin ausschütten, dann sind wir netter und freundlicher zu Anderen, oder? Darüber wie wenig diese Aussage stimmt, habe ich für’s Laborjournal online geschrieben. Beim diesjährigen „Turm der Sinne“-Symposium zum Sozialen Gehirn fiel mir nämlich auf, dass viele der vortragenden Forscher dieses allzu rosige Bild zu korrigieren versuchten, das in der Öffentlichkeit zum menschlichen Einfühlungsvermögen vorherrscht:

Raus aus der Kuschelecke (30.10.2014) – Je mehr Neuro- und Verhaltensforscher über Empathie, Spiegelneuronen und Oxytocin herausfinden, desto schillernder wird das Bild ihrer Rolle im Sozialleben. Weiterlesen bei Laborjournal online

Nicht ich verharmlose Diskriminierung, sondern die Sympathisanten grünen Hasses

In den Diskussionen zu meinem Beitrag über grünen Hass wurde mir vorgeworfen, ich würde Fremdenhass relativieren, indem ich ihn mit Gentechnik-Ablehnung vergleiche. Die zugrundeliegende Annahme der Sympathisanten ist, dass grüner Populismus nur Produkte ächtet und keine Menschen. Dem ist aber leider nicht so. Ich möchte hier zeigen, dass nicht mein Vergleich, sondern diese Fehlwahrnehmung zu einer Verharmlosung von Diskriminierung führt – und damit eine Gefahr für Menschenwürde und Demokratie darstellt.

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Die Vorgeschichte zu meinem Artikel über grünen Hass

Mein Beitrag über grünen Hass hat viele, ganz unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen – von leidenschaftlicher Zustimmung bis zu entsetzter Ablehnung. Nicht nur hier im Blog wurde über das von mir in diesem Text vorgestellte Konzept des grünen Populismus debattiert, sondern auch bei einem Crosspost des Beitrags bei den Ruhrbaronen und  in Jürgen Schönsteins Blog Geograffitico.

Einige Leute warfen mir  in diesen Diskussionen vor, ich würde mit meiner Kritik maßlos übertreiben. Hier möchte ich nachzeichnen, wie ich zu dieser – zugegeben harten -Kante gegenüber bestimmten grünen Denkmustern gekommen bin.

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