Der beste Standort fürs Insektenhotel: Sonnig, warm & mit Blüten in der Nähe – Insektenhotel (4)

Was ist bei der Suche nach einem Standort für ein Insektenhotel zu beachten? Was sind die Empfehlungen? Ist ein Insektenhotel auch etwas für Terrasse und Balkon? Wie lockt man Bewohner an? Wo fühlen sich Wildbienen und Solitärwespen wohl?

Nach fast zwei Jahren ist unser Insektenhotel nun voll ausgebucht. Dieser Blogbeitrag ist ein Rückblick auf die Standortsuche in meinem kleinen Garten. Außerdem zeige ich viele Fotos und erzähle, wie lange wir auf Nist-Aktivitäten warten mussten und welche Blumen bei den Bienen besonders beliebt sind.

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Insektenhotel zum Selberbauen – Auch für Kinder – Bausatz von Yakeba – Nisthilfe Wildbienen – Insektenhotel (3)

Lesen der Anleitung zum Zusammenbau des Insektenhotels, im Hintergrund: Werkzeug und Bauteile

„Wer hilft mir bauen?“ Ich hatte gehofft, dass mein Großer (zu der Zeit fast 12) mir hilft, das Insektenhotel zusammenzubauen. Dann baute er es sogar ganz alleine zusammen. Als er den Bausatz sah, war er sich nämlich sicher, dass er es selbst schaffen kann. Und er hatte Recht. Nützliche Nebenwirkung davon: So konnte ich nicht nur die Zwischenstufen des Aufbaus, sondern auch ihn beim Werkeln fotografieren.

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Wie umgehen mit Kreationismus? – Argumentationshilfe für eine Bio-Lehrerin mit Zweifeln an der Evolution

Bei mir meldete sich Anfang des Jahres eine Biologie-Lehrerin, die mit mir über ihre Zweifel an der Evolutionstheorie reden wollte. Und ich versuchte die richtige Erwiderung auf die kreationistischen Argumente zu finden, mit denen sie sich gerade beschäftigt:

Wann und wie ist eine Debatte mit Kreationisten überhaupt sinnvoll? Was sind die Vor- und Nachteile welcher Art von Gegenargumentation? Verteidige ich die Wissenschaft gegen kreationistische Kritik? Gehe ich zum Angriff auf die Weltsicht der Gegenseite über? Oder sind Meta-Diskussionen über das Wesen der Wissenschaft besser?

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Rezension „Welt der Höpfe“ – Kinderbücher über Evolution – Welttag des Buches 2018

Die Liste der von mir rezensierten Evolutionsbücher für Kinder ist schon ziemlich lang. Zum heutigen Welttag des Buches möchte ich sie noch mal etwas verlängern – mit einer Besprechung des Buches „Welt der Höpfe“ von Jan Heuschele.

Eine Verlosung – wie in den letzten Jahren – wird es diesmal nicht geben, aber das ist in dem Fall auch nicht notwendig. Denn dieses Buch ist auch in kostenfreien Versionen erhältlich.

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Experimentierkasten Urzeitkrebse – Was lernen Kinder dabei über Biologie? – Erfahrungen und Anregungen

Experimentierkasten „Urzeit-Krebse“ von Kosmos

Der Kosmos-Experimentierkasten „Urzeit-Krebse“ ist beliebt. Und auch wir hatten unseren Spaß mit ihm. Er ist zudem ein guter Anlass für Kinder einige grundsätzlichen Phänomene der Biologie zu entdecken.  Ich möchte mit diesem Text den Erwachsenen einige Ideen liefern, wie sie die Kinder, die sie beim Experimentieren begleiten, durch geschickte Fragen zum Weiterdenken anregen können.

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Hinweis auf Video der Geschlechter-Debatte mit Eckart Voland und mir beim Humanistischen Salon Nürnberg – Feminismus vs. Biologie? (4)

Diskussion im Humanistischen Salon Nürnberg am 21.1.18, Foto: Karin Becker

Unverhofft gibt es mich und meine Gedanken zu Geschlecht, Feminismus und Biologie inzwischen auch bei Youtube zu sehen und zu hören (siehe unten). Geplant war das nicht. Es hat sich vielmehr im Januar durch den krankheitsbedingten Ausfall einer Referentin so ergeben, dass plötzlich ich zusammen mit Prof. Dr. Eckart Voland auf dem Podium saß bei der Veranstaltung „Zwischen ‚Biologismus‘ und ‚Gender-Wahn‘? – Geschlechterverhältnisse zwischen biologischer und sozialer Identität.“

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Statt Kutschera: Über Güntürkün, Bischof-Köhler & die Notwendigkeit einer progressiven Beschäftigung mit Geschlecht, Verhalten & Biologie – Feminismus vs. Biologie? (3)

In einem erstaunlich einflussreichen Teil des progressiven Lagers meint man zu wissen, dass biologische Geschlechtsunterschiede im Verhalten nichts weiter sind als politisch motivierte Halluzinationen vom rechten Rand. Der einzige Grund sich mit biologischen Ursachen von Verhaltensunterschieden zwischen Frau und Mann zu beschäftigen – so glaubt man – ist eine reaktionäre Weltsicht und der Wunsch, sozialen Fortschritt zurückzudrehen – etwa die Erfolge der Frauenbewegung oder die Emanzipation der LGBTs.

Nun ist es – wie immer bei Vorurteilen – natürlich so, dass sich Individuen finden lassen, die sie zu bestätigen scheinen. Und für das biophob-linke Lager ist es Professor Ulrich Kutschera, der ihnen den Gefallen tut, ihre Ressentiments geradezu ideal zu verkörpern. In Teil 1 und Teil 2 meiner kleinen Serie über Biologie und Feminismus konnte ich, denke ich, deutlich machen, dass er es mit seiner konservativen Panikmache durchaus schafft auch mich auf die Palme zu bringen.

Doch sind Kutscheras anti-linken Gefühlswallungen repräsentativ für alle, die über die biologische Komponente von Geschlechtsunterschieden reden und forschen wollen? Verbindet sich ein Interesse an Biologie, Geschlecht und Verhalten immer mit einer Ablehnung progressiver Ziele?

Nein, natürlich nicht! Ich würde sogar behaupten, dass man an diesem Vorurteil nur festhalten kann, wenn man jeder Begegnung mit realen Forscherinnen und Forschern auf diesem Gebiet konsequent aus dem Weg geht. Wenn man sie dämonisiert und meidet.

Doch nicht mit mir! Ich möchte die Aufmerksamkeit hier auf die beiden biophilen Psychologie-Professoren Onur Güntürkün und Doris Bischof-Köhler lenken. Sie sind für mich Beispiele nicht nur dafür, dass sich das Interesse und die wissenschaftliche Beschäftigung mit biologischen Ursachen für Geschlechtsunterschiede offensichtlich sehr gut mit sozialer Offenheit und emanzipatorischen Gedanken verträgt, sondern auch dafür, dass das Wissen über die biologischen Aspekte besonders von jenen dringend benötigt wird, die progressive Ziele erreichen wollen. Denn gerade wer gesellschaftlich etwas ändern will, muss doch die Ursachen der kritisierten Verhältnisse genau kennen.

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Was hast du denn da Grünes im Fell? – Kletten? Nein, Nelkenwurz-Früchte!

Wenn mein Hunde-Mädchen Lajka dieser Tage mit ihrem Stöckchen aus dem Unterholz zurückkommt, sieht meist irgendeine Stelle ihres Fells so aus als sei ein kleiner Schwarm grüner Kommas auf ihr gelandet und hätte versucht sich zwischen den Hundehaaren zu verstecken.

Aber natürlich handelt es sich dabei nicht um fliegende Satzzeichen, sondern um Samen, die sich mit Hilfe von Tieren verbreiten. Aber von welcher Pflanze eigentlich? Was hast du denn da Grünes im Fell? – Kletten? Nein, Nelkenwurz-Früchte! weiterlesen

Nistkasten zum Beobachten: Halbhöhle erlaubt Einblicke auch ohne Kamera

Nistkasten mit Einblick: In der Halbhöhle ist der Vogelnachwuchs gut zu sehen.

Halbhöhlen haben einen großen Vorteil im Vergleich zu den Nistkästen mit kleinem Einflugloch: Man kann nicht nur die fütternden Eltern beobachten, sondern auch die Jungvögel. Und das ganz ohne Kamera. Wie bei der Hausrotschwanz-Familie, die derzeit in unserer Halbhöhle brütet.

Menschen, die gerne etwas mehr mitkriegen würden vom Brutgeschäft in ihrem Garten, müssen also nicht unbedingt zu Nistkästen mit Klappe und Plexiglasplatte greifen oder zu denen mit Funk-Kamera. Auch ein Halbhöhlen-Nistkasten erlaubt schöne Einblicke und ist zudem eine günstigere Lösung.

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Rezension: Über Kutscheras & Meyers politische Weltsicht und die Notwendigkeit offener Debatte – Feminismus vs. Biologie? (2)

Nach meinem durch die Linné-Debatte ausgelösten Artikel für das Laborjournal, möchte ich das Thema Feminismus vs. Biologie hier im Blog fortführen und endlich die Rezension der Bücher von Meyer und Kutschera nachholen. Denn „Adams Apfel und Evas Erbe“ und „Das Gender-Paradoxon“ warteten jetzt ein ganzes Jahr auf meinem Schreibtisch darauf, besprochen zu werden.

Ich hatte mich ursprünglich auf die Bücher gefreut, weil mich als Linksliberale und Biologin schon lange stört, dass sich feministische Ziele mit einer ausgeprägten Biologiefeindlichkeit verbunden haben. Doch in den Büchern der beiden Biologen  wartete für mich ebenfalls Enttäuschung. Und ich wusste lange nicht wie ich damit umgehen sollte.

Denn natürlich sind die biologischen Fakten wichtig, aber ich empfand Meyers Ansichten darüber hinaus als rechtsliberal einseitig und Kutscheras Buch als ein konservativ-apokalyptisches Polemikgestrüpp. Und der Doppelfrust über biologieverleugnende Feministinnen und Feminismus-verachtende Biologen senkte meine Motivation mich dazu zu äußern letztes Jahr drastisch.

Doch ich konnte das Thema auch nicht ad acta legen und es quälte mich. Aber inzwischen denke ich, dass die Auseinandersetzung damit mich weitergebracht hat. Sie diente der Klärung, wo ich selbst stehe in der Beurteilung des Konflikts zwischen Feminismus und Biologie. Oder in dem Fall eher: Wo ich nicht stehe.

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