Auch Feuerwanzen wird übrigens ein Beinpaar dazugedichtet. Ameisen aber nicht.
Beim Rätsel dieser Woche hab ich mich ja schon als jemand geoutet, den es stört, wenn Käfer mit überzähligen Beine dargestellt werden – in dem Fall mit spinnentypischen 8 statt der insektentypischen 6. Aber wie Kornels Antwort auf meine Frage schon zeigte („Dass die roten Spinnen links nur zwei Augen mit Pupillen haben?“), erscheint es auf ersten Blick ziemlich relativ, wo man sich anfängt aufzuregen. Selbst wenn die Beine richtig wären, sind’s die Augen immer noch nicht. Warum stört mich also das eine, das andere aber nicht? Ist es vielleicht ungerecht überhaupt zu meckern, weil Darstellungen von Tieren ja selten wirklichkeitstreu sein sollen? Ich finde: Nein. Warum für mich Bein- und Augendarstellung zwei paar Stiefel sind – das eine ein Aufreger, das andere nicht . Tierdarstellung – wirklichkeitstreu oder emotional aufgeladen? weiterlesen →
„Jaa! Mein Streifen-Toni hat gewonnen!“ Gemeint ist meine Spielfigur im Spiel „Da ist der Wurm drin“. Er ist als Erster beim Komposthaufen angekommen.
Aber… was ist das?
Ich möchte diesmal von euch wissen, was mir an dieser Stelle an diesem sonst sehr schönen Spiel aufgefallen sein könnte. Was stimmt hier nicht? Natürlich geht es wie immer um Bio-Wissen. Wenn ihr aufs Foto klickt, könnt ihr es euch größer anschauen. Rätsel der Woche: Was stimmt beim Wurmspiel nicht? weiterlesen →
„1, 2, 3… Küken aus dem Ei“ so heißt die jährlich in den Osterferien stattfindende Sonderausstellung im Kindermuseum Nürnberg. Als wir vor ein paar Jahren waren, fanden wir’s schon gut. Aber diesmal war es noch besser. Denke, das liegt daran, dass die Jungs größer sind und jetzt noch mehr davon haben.
Morgen ist der letzte Tag der Ausstellung. Zumindest für dieses Jahr. Wer also in der Gegend wohnt und noch nichts vorhat mit seinen Kindern: Hingehen!
Weil ich passend zu Ostern grad so intensiv über Eier und Eizellen schreibe, möchte ich noch ein Kinderbuch rezensieren, dass ich meinen Jungs vor zwei Jahren zu Weihnachten geschenkt habe.
Das Buch „Wie passt der Elefant ins Ei? – Die embryonale Entwicklung der Lebewesen“ ist in der Reihe „Kleine Entdecker – Sachbilderbücher fürs erste Wissen“ von Fischer erschienen.
Ok, zugegeben, der Titel klingt etwas melodramatisch dafür, was jetzt kommt, denn es handelt sich nicht um eine aussterbende Tierart, sondern „nur“ um eine Kinder-Webseite, die vor dem Aus steht. Aber was für eine!
Das Prachtstück heißt Poisson Rouge (französisch für Roter Fisch) und ich kenne keine andere Seite, die Spaß und Wissen für die Kinder so ansprechend rüberbringt und gleichzeitig auch von den Allerkleinsten so intuitiv bedienbar ist. Poisson Rouge ist eine fantastische, flash-animierte Zauberwelt voller kleiner Erfahrungen und Aktivitäten – ohne Werbung oder Hektik. Roter Fisch in Gefahr weiterlesen →
Kinderzimmer-Kampf der Urzeit-Tintenfische – Ammonit (links) vs. Belemnit (rechts)
Zumindest eine kleine Kiste der obligatorischen Zoo- und Bauernhoftiere hat jedes Kind. Bei Dino-Liebhabern steht zudem noch die eine oder andere Riesenechse im Regal. Aber andere ausgestorbene Tiere?
Ja, die gibt’s. Auch wenn die Dinos bei weitem überwiegen, finden sich in den Sortimenten der Plastiktier-Hersteller durchaus auch andere mehr oder weniger urzeitliche Tiere. Neben dem Riesen-Panzerfisch Dunkleosteus und den reptilienartigen Gorgonopsiden, dem gürteltier-ähnlichen Glyptodon und dem Riesenrüssler Amebelodon finden sich natürlich auch Mammuts und Säbelzahntiger.
Für kleine (und große) Fossilienklopfer interessant sind auch die Ammoniten- und Belemnitentiere, die von Bullyland angeboten werden. Die Spielzeugläden, die ich kenne, führen die zwar nicht. Aber als ich auf der interessanten Belemniten-Seite eines Chemie-Profs auf ein Bild gestoßen bin, habe ich sie mir gleich bei Amazon*
bestellt.
Ich bin froh, dass meine Freundin mich letztes Jahr nach Insektenbüchern für ihren naturbegeisterten 4-Jährigen fragte. Sonst hätte es vielleicht noch etwas gedauert bis ich gemerkt hätte, dass bei uns zu dem Thema nur Bestimmungsbücher und die Raupe Nimmersatt rumstanden. So aber stöberte ich herum und stieß auf Anne Möllers tolle Bücher. Sie zeichnet und schreibt Kindersachbücher, die mich begeistern. Als Vorlesebücher sind sie zwar erst was ab dem Vorschulalter, aber 4-Jährige haben schon Spaß an den Bildern und kurzen Erklärungen davon, was man sieht. Bücher für kleine Insektenfreunde weiterlesen →
Ich war am Samstag mit meinem 7-Jährigen bei der Langen Nacht der Wissenschaften. Es war unsere Premiere. In den Jahren vorher waren wir immer pünktlich zum Termin krank.
Als ersten Anlaufpunkt im Riesenprogramm hatte ich mir die Erlanger Biologie gewünscht. Irgendwo mussten wir ja anfangen und warum nicht da, wo ich selbst studiert habe? Und es war wirklich lustig mit ihm dort unterwegs zu sein. Für mich war’s ein Wiedersehen mit Wehmut und so manchem bekannten Gesicht, für ihn die pure Entdeckerfreude. Kinder-Staunen an der Uni weiterlesen →
Vor Schulanfang sorgen sich die Erstklässler-Mütter wie ich, ob die Lehrerin wohl nett ist, ob das Kind gerne in die Schule gehen wird und wie man verhindert, dass das Thema Hausaufgaben zum Drama wird. Nach Schulanfang kommen ganz neue, unerwartete Sorgen-Themen auf die Tagesordnung. Zu den kleineren gehören etwa: irgendwo vergessene Jacken, Mützen und Handschuhe. Zu den gefühlt größeren die Kopflaus.
Ja, mit den kleinen Krabbelviechern darf ich mich gerade aus aktuellem Anlass beschäftigen, leider nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Noch am Montag war ich ziemlich ahnungslos. Heute, vier Tage später, kann ich aus nächster Anschauung berichten, wie Läuse und Nissen eigentlich aussehen (kleiner als ich gedacht hatte), wie beeindruckend schnell und effizient sie sich verbreiten (wenige Stunden Verwandtenbesuch mit Umarmungen reichen) und wie sehr die Viecher immer noch vom peinlichen Schweigen und der Unwissenheit der Menschen profitieren. Läuse-Alarm: 5 häufige Irrtümer weiterlesen →
Sein eigenes Brot über dem Feuer backen zu können, fand der Große (6) gestern toll. Das Brotbacken ist einer seiner Lieblings-Stationen auf dem Erfahrungsfeld der Sinne, einer Art Freiluft-Experimentarium hier in Nürnberg.
Innerhalb von zwanzig Minuten verwandelte sich seine Handvoll Körner in ein Brot – ein einfaches Fladenbrot frisch vom Feuer. Nur aus Mehl, Wasser und Salz, aber soo knusprig, warm und lecker. Vom Korn zum Brot – Erfahrungsfeld der Sinne weiterlesen →
Gedanken zu Wissenschaft und Gesellschaft, im Großen und ganz Kleinen
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