Auswärts gebloggt: Das Geheimnis der ersten Blätter

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Wer schon mal Samen gepflanzt hat, kennt es: Das erste Grün, was aus der Erde lugt, besteht oft aus zwei Blättern, die ganz anders aussehen als alle, die danach kommen. Aber warum eigentlich?

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3 Gedanken zu „Auswärts gebloggt: Das Geheimnis der ersten Blätter“

  1. Bitte, Frau Brynja Adam-Radmanic,
    dies lernt schon jeder Realschüler im Biologieunterricht und jeder Gärtner in seiner Ausbildungszeit. Um das zu wissen braucht es kein Biologiestudium.
    Letztendlich gehört das Wissen um die Zweikeimblättrigen/ Einkeimblättrigen zum Allgemeinwissen.
    Trotzdem herzlichen Dank für Ihre Bemühungen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Erich Mündlein

    1. Ich sehe, dass sie sich ärgern. Aber ich weiß nicht genau, warum. Es kann nicht alleine deswegen sein, weil ich etwas erzähle, dass Sie für triviales Allgemeinwissen halten. Ich nehme also an, dass sie sich an dem Drumherum stoßen, mit dem ich meinen Wissenshappen eingepackt habe. Anscheinend hat diese Verpackung bei Ihnen irgendwie nicht so funktioniert wie ich sie gedacht hatte.

      Aus dieser Rede darüber, was Biologen im Allgemeinen wissen und was eher nicht, sollte humorvoll mein Frust sprechen, dass ganz viel von dem, wovon die Leute erwarten, dass man es als Biologe weiß, man eben durch’s Studium nicht weiß. Eben weil der Gärtner ganz sicher Schädlingskunde in seiner Ausbildung hat, im Biologie-Studium aber nicht die Vielfalt der tierischen Pflanzenschädlinge im Vordergrund steht, sondern eher der allgemeine Überblick über die Stammesgeschichte der Tiere. Der auf Bauschäden spezialisierte Ingenieur kann wohl mehr über Schimmel im Badezimmer sagen als der gemeine Biologe, weil der eher was gelernt hat über die Vermehrung der Pilze im Allgemeinen als über speziell für den Menschen bedeutsame Arten.

      Das ist kein Biologie-spezifisches Problem, wenn es denn überhaupt ein Problem ist. Um mal ein anderes Beispiel zu wählen: Der Durchschnitts-Informatiker versteht bestimmt einiges von Datenbank-Design, Algorithmen und Projektplanung beim Programmieren, aber das heißt nicht, dass er mir sofort sagen kann, warum mein Word neuerdings immer abstürzt.

      Es ging mir in meinem Beitrag nicht darum, zu behaupten, nur Biologen hätten dieses Wissen über Keimblätter. Noch wollte ich angeben oder sagen, man müsse zwingend Biologie studieren, um diese Art von Wissen zu haben. Ich habe lediglich meine Freude darüber ausgedrückt, dass endlich mal für eine von den vielen Fragen, die die Leute Biologen gerne stellen, auch tatsächlich Biologie-Wissen nützlich ist.

      Klar ist dieses Keimblätter-Wissen ein ganz Basales und wirklich schon in Schulbüchern drin, aber das heißt nicht, dass das wirklich jeder weiß. Also ich weiß definitiv nicht alles, was in meiner Schullaufbahn in allen Schulbüchern stand. Und von daher bin ich mir sicher, dass es viele gibt, die einen solchen Text gerne als kleine Auffrischung lesen. Die z.B. auch nicht mehr parat haben, dass ein Pflanzensame ein Embryo ist. Ich finde das nicht weiter bemerkenswert. Ich kann mich an manche Themen aus der Schule auch nur noch so schemenhaft erinnern und lese und gucke gerne mal Sachen, die das wieder auffrischen.

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