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Was kann man mit einem USB-Mikroskop sehen? – Erfahrungen mit dem DBPOWER bei Zellen & Insekten-Bestimmung

USB-Mikroskop_DBPOWER1
USB-Mikroskop von DBPOWER

Kurz nach dem Kauf meines USB-Mikroskopes im letzten Jahr hatte ich ja schon mal über erste Erfahrungen damit gebloggt. Heute möchte ich anhand zweier weiterer Beispiele erzählen, was man mit USB-Mikroskopen noch so anstellen kann.

Es geht um folgende Fragen: Kann man mit einem USB-Mikroskop Zellen sehen? Und: Ist das USB-Mikroskop eine Hilfe bei der Bestimmung von Insekten? Was kann man mit einem USB-Mikroskop sehen? – Erfahrungen mit dem DBPOWER bei Zellen & Insekten-Bestimmung weiterlesen

Bitte? Welche Lobby fordert grad die Abschaffung wissenschaftlicher Beratung in der EU?

Dreimal darfst du raten, welche Lobbygruppe  letzte Woche die Abschaffung des wissenschaftlichen Beraters der EU gefordert hat, weil es ihnen nicht in den Kram passt, dass die EU-Kommission über den wissenschaftliche Konsens zu politisch wichtigen Themen informiert wird?

Hat das echt jemand gefordert?

Ja, wirklich!

Na, vielleicht die Erdöl- und Kohlefirmen. Schließlich ist sich die Mehrheit der Klimaforscher einig, das die Verbrennung von fossilen Brennstoffen eine der Hauptursachen für die Erderwärmung ist. Das passt der Industrie sicher nicht. Könnte mir vorstellen, dass sie es lieber hätten, wenn sich EU-Politiker nur von Klimaskeptikern beraten lässt – auch wenn sie eine Minderheit der Forscher sind.

Klingt plausibel. Aber nein, die waren’s nicht.

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Geliebtes Feindbild Gentechnik – mein Kommentar zu „Die Propaganda-Schlacht um die Gentechnik“

Es gibt etliche Reaktionen auf meinen Text Ist Gentechnik schädlich?, die sinngemäß sagten: Auch wenn die Gentechnik selbst nicht gefährlich wäre, ist meine Ablehnung dennoch rational. Es ist doch schließlich so vieles schlecht, was mit ihr zusammenhängt.

Dieser populistischen Logik  folgt leider auch die ARD-Doku „Die Propaganda-Schlacht um die Gentechnik“. Um das Feindbild  zu bestätigen, reicht es offenbar aus, Gentechnik in nur ganz lose Assoziation zu bringen mit Dingen, die alle empören. Ob die einzelnen Vorwürfe stimmen, ist offenbar auch vollkommen egal.

Geliebtes Feindbild Gentechnik – mein Kommentar zu „Die Propaganda-Schlacht um die Gentechnik“ weiterlesen

Auswärts gebloggt: Ist Gentechnik schädlich?

Gentechnik an Nahrungspflanzen ist wie Sex in der Öffentlichkeit. Es kann aus moralischen Gründen abgelehnt werden. Aber nicht aus gesundheitlichen.

-> weiterlesen bei web.de oder gmx

 

Nachtrag vom 6.7.14, 18:20: Wer sich, bevor er sich hier in die Debatte schmeißt, auf den neuesten Stand bringen will, was die Wissenschaft zum Thema Pflanzen-Gentechnik überhaupt so sagt, auch interdisziplinär, dem sei die Kurzfassung des aktuellen Gentechnologie-Bericht empfohlen. Oder überhaupt das ganze Informationsangebot gentechnologiebericht.de

Auswärts-Bloggen: Erst Gummibärchen und dann der Pieks?

Gummibaerchen-Narkose2Babys weinen weniger bei schmerzhaften Arzt-Behandlungen wie Impf-Spritzen, wenn sie vorher Muttermilch oder etwas anderes Süßes bekommen haben. Beim Auswärts-Bloggen berichte ich über Lektüre zum Thema. Außerdem nehme ich mich der Frage an, ob diese Schmerz-Prophylaxe wohl auch für ältere Kinder funktioniert und was das für die beim Kinderarzt oft üblichen kleinen Geschenke am Ende der Behandlung bedeuten würde. Hier entlang geht’s zum Text bei web.de bzw. bei gmx.

Drüben: Beitrag über meinen Wunsch nach dem Guten ohne die Esoterik

Ich habe mich doch entschieden, die neuen Beiträge in meiner Blog-Außenstelle bei web.de und gmx ab jetzt auch hier anzukündigen und nicht nur bei Facebook. Heute neu erschienen ist:

Ich wünsche mir das Gute. Aber gibt’s das auch ohne Esoterik? Heute muss ich mal jammern. Darüber, dass ich mich bei den alltäglichsten Entscheidungen quer zu den sonstigen Diskussionslinien bewegen muss. Warum fällt es mir nur so schwer, mich für eine Seite zu entscheiden in all den modernen Debatten rund um Ernährung, Umwelt und Medizin? Drüben weiterlesen…

 

Sushi-Verdauung dank Bakterien-Sex

Sushi_Maki-Rollen
Die schwarzen Hüllen der Maki-Rollen bestehen aus Rotalgen-Blättern. Ihre speziellen Ballaststoffe können nur von Meeresbakterien geknackt werden – oder japanischen Darmbakterien.

Dieser Text erschien – in ähnlicher Form – bereits bei web.de und gmx.

Es ging vor ein paar Jahren schon mal durch die Presse, ich stieß aber erst im November durch die Suche nach einem neuen Rätsel-Thema drauf. Weil das Thema so interessant ist, wollte ich unbedingt noch mal ausführlicher drüber schreiben. Ist schließlich ziemlich spannend, dass japanische Darmbakterien etwas können, was unsere nicht können: Algen-Ballaststoffe knacken nämlich. Und dass sie sich die Gene dafür durch Bakteriensex besorgten – von Mikroben-Verwandten aus dem Meer.

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Rätsel des Monats: Sushi-Verdauung

Sushi_Maki-RollenMeine lieben Leser, ich habe heute ein kniffliges Rätsel für euch. Ich möchte nämlich wissen: Warum hole ich kalorienmäßig weniger aus meinem heutigen Sushi-Mittagessen raus als eine Japanerin es täte?

Ich verrate mal so viel: Etwas an diesen Maki-Rollen kann sie verdauen, ich aber nicht. Und es liegt nicht daran, dass wir uns genetisch unterscheiden, diese Japanerin und ich. Etwas in uns ist aber schon anders. Nur was? Was könnte das sein? Rätsel des Monats: Sushi-Verdauung weiterlesen

Halloween-Grusel der anderen Art

Dieser Text erschien zuerst bei web.de, gmx und 1und1.

Halloween-Kuerbis5Ich bin ja von Haus aus eine Schisserin und als Mutter ständig in Sorge. Ich versuche das zum Wohle der Kinder nicht so raushängen zu lassen. Aber der Herbst ist eine Herausforderung. Liefert er doch stets zahlreiche Anlässe für elterliche Sorgen. Nach Krankheiten und Verkehr machten mir dieses Jahr sogar Kürbisse Sorgen… Halloween-Grusel der anderen Art weiterlesen

Mit Kresse-Eiern gegen Strahlen-Angst

Dieser Text erschien zuerst auf den Nachrichtenseiten von web.de und gmx.

Kresse6„Mikrowellen-Wasser tötet Pflanzen“ behauptete neulich ein Link, der durch meinen Teil des Sozialen Netzes geisterte. Mein großer Sohn (9) spitzte die Ohren, als ich davon erzählte. Er interessiert sich nämlich gerade sehr für alles Gefährliche. Dass unser eigenes kleines Experiment die Panik-Nachricht nicht bestätigte, enttäuschte ihn dann fast etwas: „Pah, von wegen gefährlich.“ Mit Kresse-Eiern gegen Strahlen-Angst weiterlesen