Für Vorschulforscher und Weltentdecker

Felix auf Forscherreiseein Teil des Inhalts vom Experimentierkasten: Forschertagebuch, Weltkarte mit Route, Experimentierbecher, Postkarte, Aufkleber: Der beliebte Reisehase macht Experimente in aller Welt – und kleine Kartenliebhaber und Vorschulforscher machen mit.

Die Geschichten vom Kuschelhasen Felix, der auf Reisen geht und Briefe nach Hause schickt, sind bei unseren Jungs sehr beliebt. Besonders bei Autofahrten laufen die Hörspiele rauf und runter.

Seit Oktober steht hier nun auch der Kosmos-Experimentierkasten von Felix. Er verbindet kleine Erforschungen von Naturphänomenen mit der Vermittlung geografischen Wissens. Wo liegt Madagaskar? Und wie sieht die russische Flagge aus?

Auf unserer letzten Experimentierreise besuchten wir Felix‘ Forscherstation in Grönland. Auf einer Postkarte erzählt Felix über Eisberge. Im Forschertagebuch steht, wie man Eiswürfel angeln kann: Faden auf  Eiswürfel, bis 5 zählen, ziehen… geht nicht? Hmmh, dann vielleicht ein bisschen Salz auf den Faden? Ja, jetzt klappt’s.

Der kleine Forscher diktiert Mama die Ergebnisse. Wir lesen eine kleine Erklärung, warum’s mit Salz plötzlich geht. Taut an und gefriert dann wieder, mit dem Faden drin. Wunderbar! Felix‘ Postkarte bekommt die passende Briefmarke und ein weiterer Ort auf Weltkarte kriegt Besuch von dem Wollfaden, der unsere Reiseroute markiert.

Dieses Gesamtpaket ist genau richtig für den Großen. Er ist inzwischen geschickt genug um viel selbst hinzukriegen bei den Experimenten. Und noch dazu treibt ihn eine enzyklopädische  Wissenssammel-Wut. Gerade die Länderkunde hat im letzten Jahr bei uns einen Boom erlebt – dank des Eurovision Song Contest und der Fußball-WM. Die Teilnehmer beider Großveranstaltungen, ihre Ergebnisse und die Flaggen ihrer Länder beschäftigen ihn heute noch. So wunderte er sich letztens, dass ich die Flagge von Georgien nicht erkenne, die er gemalt hat. „Die waren doch beim Singwettbewerb!“ Mensch, Mama!

Felix auf Forscherreise*, Experimentierkasten, empf. ab 6 Jahren, mit Materialien für 20 Experimente, um die 25 Euro

* mit dem Sternchen kennzeichne ich Partner-Links im Text (mehr dazu im Werbe-Disclaimer)

Husten-Hausmittelchen

Hand hält Löffel mit Zwiebel-Hustensaft
Mach Aaah!

Letzte Woche wollte meine Stimme nicht mehr… krächz, krächz… wurde leiser und leiser. Dazu trieb mich der Hustenreiz regelmäßig schon um 6 Uhr aus dem Bett. Meine Schwiegermutter empfahl mir einen selbstgemachten Zwiebel-Hustensaft, der super geholfen hat. Konnte schon nach ’nem Tag wieder reden und der Schleim löste sich auch besser. Husten-Hausmittelchen weiterlesen

Ich brauche ein Klugscheißer-Update!

Der Kindergartenkumpel meines 6-jährigen fragte mich mal (nachdem ich ihm erzählt hatte, dass ich Biologin bin), was Biber essen. Ich dachte an die großen Nagerzähne und antwortete: „Hmmh, ich glaube Pflanzen.“ Er starrte mich entgeistert an. „Wieso weißt du das nicht. Als Tierforscherin muss man das doch wissen! Die essen doch Fische!“ Äääh? Vielleicht dachte er an Fischotter?

Aber mit diesem „Du als Biologin müsstest das doch wissen“ kriegen sie mich ja immer wieder. Auch wenn ich weiß, welche Lexikon-Meter Zoologie es allein bedeuten würde zu wissen, was alle Viecher dieser Erde fressen. Sollte ich nicht zumindest die Fragen eines 5-Jährigen zur heimischen Fauna mit einem überzeugenden Kurzvortrag beanworten können? Ich brauche ein Klugscheißer-Update! weiterlesen

Rätsel der Woche: Nadelförmiger Knochen am Hühnerschenkel

Ja, ich gebe es zu. Ich gehöre zu denen, die es mögen, Fleisch vom Knochen zu nagen. Es muss aber ordentlich Fleisch dran sein. Mit Rippchen oder Chicken Wings macht man mich nicht glücklich. Mit einem Hähnchenschenkel ist das sehr viel wahrscheinlicher. Da kann ich meine Zähne reinschlagen, hab knusprige, fettige Haut und darunter saftige Fleischstränge. Wenn das nichts ist … 😉

Doch was ist das eigentlich für ein spitz zulaufender kleiner Knochen, der sich da an einen der großen Knochen schmiegt? An den erinnert sich bestimmt jeder, der schon mal einen Hähnchenschenkel verspeist hat. Ja, dieses nadelförmige Ding, mit dem man so schön die Zahnzwischenräume von Fleischresten befreien kann, wenn man allein ist. Ähem… Das soll mein erstes Rätsel sein. Die Auflösung und mehr zum Thema kommt in der nächsten Woche! Wer weiß es? Oder recherchiert’s zuerst? Ich möchte wissen: Wie heißt der Knochen? Und: welchem Teil unseres Beines entspricht er? Zu gewinnen gibt es nichts – außer Ruhm und Ehre natürlich…

Wo versteckst du dich, Herpi?

Da blüht er nun wieder an meinem Unterlippenrand, mein verhasster Weggefährte Herpes simplex). Ich nenne ihn – aufgrund jahrelang gewachsenen Vertrautheit Herpi. Es muss nur jemand am Abend von Fliegenmaden reden oder etwas ähnlich Ekeligem und schon am nächsten Morgen ist er da. Ein verräterisches Jucken, ein leichte Schwellung und schon zücke ich ein Zovirax-Tübchen und sage: Hello again, dear Herpi!

Eingefangen hab ich ihn mir natürlich, wie könnte es anders sein, vom ersten Freund beim Knutschen mit 16. Das ist ebenso dämlich wie es alltäglich ist, nehme ich an. Seitdem hat es sich Herpi also bei mir als Untermieter gemütlich gemacht. Persistenz nennt der Virologe diese Eigenschaft, die Herpi mit seiner Viren-Verwandtschaft, den Herpesviridae, teilt. Nach der Erstinfektion suchte er sich ein ruhiges Plätzchen und nistete sich ein.

Mich trieb heute morgen die Frage um, wo dieses Versteck eigentlich genau ist. Ich wusste nur, dass es eine Nervenzelle sein muss. Aber wo genau? Hockt mein Herpi im Hirn? Im Rückenmark? Wo versteckst du dich, Herpi? weiterlesen

Warum ist Fischfleisch so anders?

Teller mit Fischfrikadelle, Salzkartoffeln und GurkensalatGestern Abend gab’s Fischfrikadellen bei uns (wieder mal stark inspiriert durch ein Chefkoch-Rezept, wie inzwischen fast alles, was ich neu ausprobiere). Das Tolle an Fischfrikadellen ist nämlich, dass die Kinder ohne Klage mitessen. Das kommt bei Fisch sonst nicht vor, außer er liegt in handelsüblicher Stäbchenform auf ihrem Teller…

Es war sehr lecker, auch wenn wir diesmal weder Kabeljau noch Seelachs bekommen hatten. Die Fischtheke bei Real hatte wegen des Feiertags keinen frischen Fisch, die Kühltheken waren auch ausgeräubert. Es blieb noch der Victoriasee-Barsch, der eigentlich der früher im Victoriasee ausgewilderte Nilbarsch ist (Wikipedia). Der schmeckte gut. Unser Nachbar, der mit seiner Frau später zum Kartenspielen kam, merkte aber an: „Was? Den soll man ja gaaar nicht kaufen…“. Hintergrund: Der Fisch steht auf der Greenpeace-Liste im roten Teil. Warum, erklärt Greenpeace u.a. hier. Der informierte Konsument greift stattdessen zu Seelachs.

Bei der Zubereitung dieses politisch höchst unkorrekten Fisches beschäftigte mich aber etwas ganz Anderes. Ich fragte mich mal wieder: Warum ist Fischfleisch eigentlich so anders als „normales“ Fleisch? Da war doch was mit hellen und dunklen Muskelfasern, die für kurz & schnell vs. lang & ausdauernd zuständig sind. Dunkel erinnerte ich mich an eine quer geschnittene Schwanzflosse in meinem Grundstudium. Detaillierter als diese vagen Erinnerungen weiß es natürlich Harold McGee, dessen Buch „On Food and Cooking“ ich ja schon mal gelobt habe. Warum ist Fischfleisch so anders? weiterlesen

Mondroboter mit Lego-Duplo

Mondfahrzeuge und -Roboter gebaut mit dem Lego Education SetSeit mindestens drei Jahren hatte ich schon geliebäugelt mit dem Lego Duplo TOLO-Set für Maschinentechnik. Immer war es mir zu teuer erschienen. Nur um bei jedem neuen Jako-O-Katalog wieder in Versuchung zu geraten. Qualitätsspielzeug! Sie lernen so viel dabei! So viel Zeug! Hmmh, aber knapp 170 Euro? (Nachtrag: inzwischen etwas verändert, nur noch 95-teilig und für 189,- zu haben) Mondroboter mit Lego-Duplo weiterlesen

Science Center in Nürnberg geplant

Ha, endlich hab ich den Artikel wiedergefunden:  in Nürnberg soll nämlich ein Science Center entstehen, wie die Nürnberger Zeitung im Oktober berichtete. Bin gespannt wie die Planungen weitergehen und wie es sich als Mitmach-Museum positionieren will zwischen den vorhandenen Angeboten. Es solle da weitermachen, wo das Museum Industriekultur aufhört, heißt es im Artikel. Aber es gibt ja noch mehr Angebote, die u.a. Experimentierstationen im physikalisch-technischen Bereich bieten. Mir fällt da spontan ein: der Turm der Sinne, die Dauerausstellung Schatzkammer Erde im Kindermuseum und im Sommer das Erfahrungfeld der Sinne auf der Wöhrder Wiese.

Bin in diesem Zusammenhang das erste Mal darauf gestoßen, dass es hier in der Region eine Firma gibt, die Exponate für Science Center in aller Welt macht: die Hüttinger GmbH aus Schwaig. Die fördern das Projekt. Macht ja auch Sinn. Mir fiel ein, wo ich den Firmennamen in letzter Zeit noch mal gesehen hatte: als Sponsor auf dem Plakat für den 1. Nürnberg Science Slam, der am 26. Oktober im Planetarium stattfand und den ich mir gerne angeschaut hätte. Nicht schlecht, wenn die sich regional mit so was engagieren.

Blogroll

Ich wage mich einen Schritt weiter in mein neues Leben als Bloggerin und habe eine Blogroll angelegt mit allem, was ich in den letzten Monaten schätzen gelernt habe. Blogroll weiterlesen

Writing Tools

Ich lese seit Wochen etwa zehn Bücher gleichzeitig. Abwechselnd mal das eine ein bisschen und mal das andere, vor allem Schreibratgeber, die ich mir im Herbst bestellt hatte um wieder in Gang zu kommen mit der Schreiberei. Gestern war es nun so weit und ich habe endlich eins, von dem ich sagen kann, dass ich es ganz gelesen habe:“Writing Tools“ von Roy Peter Clark.

Buchcover: Writing Tools von Roy Peter ClarkDas Buch gibt es auch in deutscher Übersetzung. Da heißt es „50 Werkzeuge für gutes Schreiben – Handbuch für Autoren, Journalisten, Texter“. In der deutschen Ausgabe gibt es noch eine Ko-Autorin, Kerstin Winter. Ich vermute, dass sie die Anpassung an die deutsche Sprache gemacht hat, wo ein reines Übersetzen der Tipps nicht gereicht hätte.

Außer Vermutungen hab ich zur deutschen Ausgabe nicht viel anzubieten… Hab’s mir in der englischer Ausgabe bestellt – teils weil’s die Taschenbuchausgabe für die Hälfte des deutschen Hardcover-Preises gibt, teils weil ich auch ganz gerne mal im Original lese. Und es war auch sehr angenehm zu lesen. Kann mich jedenfalls an keine für mich unverständliche Stelle erinnern.

Ich habe „Writing Tools“ vor allem als Bettlektüre genossen. Wegen der kleinen Kapitel eignen es sich dafür besonders gut, fand ich. Es ist ein allgemeiner Schreibratgeber. Man merkt natürlich, dass Roy Peter Clark Journalist ist, aber während andere Schreibratgeber oft einen Schwerpunkt auf fiktionalem Schreiben haben, liefert Clark wirklich Werkzeuge, die für jede Art von Schreiben nützlich sind. Zumindest fühlte ich mich an keiner Stelle ausgeschlossen, auch wenn ich „nur“ Sachtexte schreibe. (Erinnere mich da mit Staunen an Sol Steins Annahme in „Über das Schreiben“, dass letztlich auch jeder Non-Fiction-Autor den heimlichen Wunschtraum hege, DEN Jahrhundertroman zu schreiben. Naja, ich jedenfalls nicht.) Writing Tools weiterlesen

Gedanken zu Wissenschaft und Gesellschaft, im Großen und ganz Kleinen