Archiv der Kategorie: Geschenk-Tipps & co

Die besten Insektenhotels: In großen Geschäften ist es zwar erstaunlich schwierig, gute Nisthilfen für Wildbienen zu kaufen – aber nicht unmöglich – Insektenhotel (2)

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Mein Favorit und einziges Insektenhotel der großen Vertriebskanäle, das mir den Empfehlungen voll zu entsprechen scheint

Viele Insektenhotels in den Gärten von Leuten sind von ihrer Füllung her nicht optimal. Das ist nicht unbedingt so, weil die Menschen beim Einkauf im Baumarkt oder Amazon falsche Entscheidungen treffen, sondern weil in den großen Vertriebskanälen die aus biologischer Sicht überzeugendsten Modelle oft gar nicht angeboten werden.

Es gibt dort zwar oft verschiedene Nisthilfen für Insekten zur Auswahl, aber eben kaum solche, die den Empfehlungen von Wildbienen-Experten entsprechen. Das finde ich komisch. Denn es gibt tolle Insektenhotels. Aber warum nur bei kleinen Webshops und nicht im Sortiment der Geschäfte, in die die meisten Leuten gehen?

In diesem Beitrag geht es darum, was ich an vielen Insektenhotels zu meckern hatte, die ich im Baumarkt und bei Amazon fand, und welches  ich schließlich kaufte, weil es mich überzeugte.

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Wie verkleide ich mich als Biologin? – Forscher-Kostüme für Fasching oder Halloween

Wer vor Karneval nach Kostümen sucht, um sich als Wissenschaftler zu verkleiden, hat allerhand Schrilles zur Auswahl – von Perücken für „Verrückte Professoren“ bis zum gift- und blutbespritzten Labor-Overall für die Rolle eines Dr. Toxic.

Aber was machen die, denen der Sinn nicht nach Albernheit und Popkultur steht? Wie sähe eigentlich eine authentische Forscher-Verkleidung aus? Eine Bestandsaufnahme aus der Biologie.

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Die besten Mikroskope für Kinder sind Stereomikroskope

Wer als Kindergarten-Kind seine Becherlupe liebte, wünscht sich als 8-, 10- oder 12-Jähriges Kind häufig ein Kinder-Mikroskop. Für Eltern und Großeltern ist dann wichtig zu wissen, dass es ein anderes optisches Gerät gibt, das als Geschenk in diesem Alter besser geeignet ist: das sogenannte Stereomikroskop.

Nach der Becherlupe direkt das Kinder-Mikroskop?
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Nein. Lieber erstmal ein Stereomikroskop. Das ist so was hier:

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Geschenke für Biologen und Bio-Interessierte (3) – Plüsch-Modellorganismen & Biologen-Shirts

Auf der Suche nach einem passenden Biologen-Geschenk? Gar nicht so einfach. Aber mir sind mal wieder ein paar lustige Ideen über den Weg gelaufen.

Modellorganismen zum Kuscheln

Von der Firma Giant Microbes gibt es nicht nur millionenfach vergrößerte Krankheitserreger aus Plüsch, sondern auch einige der Lieblings-Modellorganismen der Biologie:

Drosophila melanogaster

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Oster-Geschenk-Tipps (3) – für wissbegierige Deko-Queens und -Kings

Für die, die Ostern kleinere und größere Kinder zu beschenken haben, hatte ich ja schon ein paar Ideen vorgestellt. Hier folgen noch ein paar Inspirationen für erwachsene Gehirne sowie den von ihnen zu dekorierenden Wohnraum. So könnte aus dem Weidenkranz, den Eiern und den Perlhuhn-Federn in den Händen einer Deko-Queen ein hübscher Türkranz werden (etwa mit Hilfe von einer Heißklebe-Pistole, etwas Grün und bunten Bändern).

Damit aber nicht nur dem Auge geschmeichelt wird, sondern auch dem Wissensdurst nachgegeben werden kann, gibt’s rund um die Eier- und Hühner-Biologie noch ein paar empfehlenswerte Bücher dazu. Zum Verschenken oder Selber-Behalten.

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Oster-Geschenk-Tipps (2)

Nachdem ich schon für die kleineren Kinder ein virtuelles Schaufenster eingerichtet habe, kriegen heute die etwas größeren Kinder ihr eigenes. Hier kommt, was mich beim Stöbern letztens noch so alles inspiriert hat. Wie gewohnt hat einiges mit Biologie zu tun, aber diesmal wollte ich meine Bio-Geschenk-Tipps mal als Teil einer bunten Mischung präsentieren.

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Osterspaziergang_noch_kleiner
Goethes Frühlingsschwelgen

 

Oster-Geschenk-Tipps (1)

Ich war heute mal stöbern, was ich meinen Jungs dieses Jahr so ins Osternest legen könnte. Dabei bin ich über so viele nette, kleine Geschenke gestolpert, dass ich die unmöglich alle alleine kaufen kann… 😉 Hier also mal zur Abwechslung ein virtuelles Schaufenster der Ostergeschenk-Inspirationen. Ich hab für allerlei Zielgruppen was gefunden und fang heute einfach mal mit den Sachen für kleinere Kinder an. Die Bilder sind Werbelinks und führen zu Amazon.

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Zum Rasseln

Für den Kaufmannsladen

Zum Puzzeln

Piep-Show – Futterhäuschen an der Scheibe

piep-show
„Piep-Show“ heißt diese überdachte und mit Saugnäpfen an der Scheibe befestigte Plastik-Schale zur Vogelfütterung im Winter.

Ein Futterhäuschen direkt am Fenster – das hatten doch meine Großeltern früher! Als ich im November eine moderne Variante davon entdeckte, musste ich sie mir gleich bestellen. Das Design gefiel mir und ich war gespannt, ob meine Jungs es auch so toll finden würden wie ich als Kind, wenn die Vögeln zur Fütterung so nah ran kommen.

In der Familie waren wir ganz unterschiedlicher Meinung, wie lange es wohl dauern würde, bis sich die ersten Vögel so nah zu uns ran trauen. Tage oder eher Wochen? Bei meiner Oma und meinem Opa früher gab es noch ein dünnes Gardinchen dazwischen. Bei uns nicht. Würde das eine Rolle spielen? Oder dass sie rein fliegen müssen, unter einen Balkon? Und dass der nächste Strauch bestimmt zwei Meter weg ist? Piep-Show – Futterhäuschen an der Scheibe weiterlesen

Sofatutor – Nachhilfe im Youtube-Zeitalter

sofatutor.com - gute Bildung zu Hause
Letztens war ich bei Youtube auf der Suche nach einem Video zum Einbetten in einen Wissensküche-Beitrag. Dabei stieß ich zufällig auf Trailer von Sofatutor, in denen Biologisches erklärt wurde. Ich fand es schade, die Videos nicht zu Ende gucken zu können, weil sie ganz gut gemacht waren. Aber die ganzen Filme gibt es nur, wenn man ein Abo von Sofatutor bucht. Sie sind nämlich als Alternative zu Nachhilfe gedacht.

Weil das Konzept mir einen soliden Eindruck machte, habe ich das Angebot jetzt mal angetestet. Es gibt nämlich einen kostenlosen Testzugang, mit dem man sich Beispielvideos eines Faches und einer Klassenstufe anschauen kann. Und tatsächlich sind die Videos auch in voller Länge ziemlich überzeugend. Nicht dass es hier grad Nachhilfe-Bedarf gäbe bei meinen Jungs (9 und 5), aber es interessierte mich einfach. Sofatutor – Nachhilfe im Youtube-Zeitalter weiterlesen

Wissenschaftsmotive, die unter die Haut gehen

Als ich vor 20 Jahren verkündete, meine Volljährigkeit mit einem Tattoo feiern zu wollen, war meine Familie alles andere als begeistert.  „Tätowierungen sind doch was für Seeleute und Knackis!“, meinte meine Oma und schüttelte den Kopf, „Wirst du das nicht bereuen?“ – „Werd‘ ich nicht“, sagte ich, und ließ mir einen schwarzen Drachen aufs Schulterblatt stechen.

Ich bin froh, dass ich recht behielt. Mein Drache ist ein wenig verblasst und vielleicht mit mir ein bisschen dicker geworden, aber ich mag ich ihn immer noch sehr. Er gehört einfach zu mir. Als ein Zeichen für das, was ich mir damals wünschte fürs Erwachsen-Werden: Mut, Stärke, Unabhängigkeit.

Auch wenn ich kein weiteres Lebensereignis mit einem Tattoo markiert habe, kann ich seitdem das Bedürfnis nachempfinden, mit einer Tätowierung etwas Besonderes ausdrücken zu wollen. Einen Lebenswunsch. Ein Gefühl. Eine Zugehörigkeit.

Auch deswegen schaue ich mir gerne die wachsende Sammlung von Forscher-Tattoos in Carl Zimmers Blog The Loom (auf englisch) an. Seit einem Aufruf des US-Wissenschaftsjournalisten vor ein paar Jahren schicken ihm Forscher aus der ganzen Welt Fotos ihrer wissenschaftlichen Lieblingsthemen, verewigt in Tinte unter ihrer Haut: Moleküle und Zellen, Symbole und Formeln, Fossilien und Galaxien.

2011 brachte Zimmer eine Auswahl der Nerd-Tattoos als prächtigen Bildband raus (leider nur auf engl: Science Ink*). Im Vorwort davon wundert sich Zimmer über sich selbst. Wie ausgerechnet er zum Kurator für Wissenschaftstätowierungen werden konnte. Er, der kein eigenes Tattoo habe und nicht plane, sich eins anzuschaffen.

Was Zimmer fasziniert (und mich auch), sind die Geschichten, die mit den Tattoos verbunden sind. Was bedeutet das Motiv für den, der es trägt? Das Fisch-Fossil aus dem Devon? Die Fourier-Transformation? Aber auch: Welche Rolle spielt dieses Motiv für die Geschichte der jeweiligen Wissenschaft. Wie wurden retinale Ganglienzellen entdeckt? Wofür steht Schrödingers Katze?

Zimmer verwebt diese beiden Ebenen geschickt zu kleinen, spannenden, bildbegleitenden Texten, bei denen man ganz nebenher noch was lernt – über Glycolipide, die Kultur der Pazyryk oder RFID-Chips.

* mit dem Sternchen kennzeichne ich Partner-Links im Text (mehr dazu im Werbe-Disclaimer)