Archiv der Kategorie: Biologie da draußen

Was hast du denn da Grünes im Fell? – Kletten? Nein, Nelkenwurz-Früchte!

Wenn mein Hunde-Mädchen Lajka dieser Tage mit ihrem Stöckchen aus dem Unterholz zurückkommt, sieht meist irgendeine Stelle ihres Fells so aus als sei ein kleiner Schwarm grüner Kommas auf ihr gelandet und hätte versucht sich zwischen den Hundehaaren zu verstecken.

Aber natürlich handelt es sich dabei nicht um fliegende Satzzeichen, sondern um Samen, die sich mit Hilfe von Tieren verbreiten. Aber von welcher Pflanze eigentlich? Was hast du denn da Grünes im Fell? – Kletten? Nein, Nelkenwurz-Früchte! weiterlesen

Nistkasten zum Beobachten: Halbhöhle erlaubt Einblicke auch ohne Kamera

Nistkasten mit Einblick: In der Halbhöhle ist der Vogelnachwuchs gut zu sehen.

Halbhöhlen haben einen großen Vorteil im Vergleich zu den Nistkästen mit kleinem Einflugloch: Man kann nicht nur die fütternden Eltern beobachten, sondern auch die Jungvögel. Und das ganz ohne Kamera. Wie bei der Hausrotschwanz-Familie, die derzeit in unserer Halbhöhle brütet.

Menschen, die gerne etwas mehr mitkriegen würden vom Brutgeschäft in ihrem Garten, müssen also nicht unbedingt zu Nistkästen mit Klappe und Plexiglasplatte greifen oder zu denen mit Funk-Kamera. Auch ein Halbhöhlen-Nistkasten erlaubt schöne Einblicke und ist zudem eine günstigere Lösung.

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Die besten Insektenhotels: In großen Geschäften ist es zwar erstaunlich schwierig, gute Nisthilfen für Wildbienen zu kaufen – aber nicht unmöglich – Insektenhotel (2)

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Mein Favorit und einziges Insektenhotel der großen Vertriebskanäle, das mir den Empfehlungen voll zu entsprechen scheint

Viele Insektenhotels in den Gärten von Leuten sind von ihrer Füllung her nicht optimal. Das ist nicht unbedingt so, weil die Menschen beim Einkauf im Baumarkt oder Amazon falsche Entscheidungen treffen, sondern weil in den großen Vertriebskanälen die aus biologischer Sicht überzeugendsten Modelle oft gar nicht angeboten werden.

Es gibt dort zwar oft verschiedene Nisthilfen für Insekten zur Auswahl, aber eben kaum solche, die den Empfehlungen von Wildbienen-Experten entsprechen. Das finde ich komisch. Denn es gibt tolle Insektenhotels. Aber warum nur bei kleinen Webshops und nicht im Sortiment der Geschäfte, in die die meisten Leuten gehen?

In diesem Beitrag geht es darum, was ich an vielen Insektenhotels zu meckern hatte, die ich im Baumarkt und bei Amazon fand, und welches  ich schließlich kaufte, weil es mich überzeugte.

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„Was? Ich soll ein Hotel für meine Feinde bauen?“ – oder: Drohen durch das Insektenhotel schmerzhafte Stiche? – Insektenhotel (1)

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Steigt durch ein Insektenhotel im Garten die Gefahr gestochen zu werden?

Meine Jungs (8 und 11) hatten leider schon oft das Pech von Bienen oder Wespen gestochen zu werden. Daher erntete ich erstmal nicht gerade begeisterte Reaktionen,  als ich sie für den Zusammenbau eines Insektenhotels gewinnen wollte.

Insektennester – nein danke?

„Was? Ich soll ein Hotel für unsere Feinde bauen?“, rief mein Großer sogar. Eine Nisthilfe in unserem Garten erschien ihm eine geradezu gefährliche Idee, hatte ihn doch letztens eine Wespe gestochen, weil sie ihr Nest verteidigen wollte. Und sie hatte ihn nicht nur ein- sondern gleich zweimal erwischt – in Hand und Ohr.

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Wann Nistkasten reinigen? – Jetzt im September ist ein guter Zeitpunkt – auch um neue Nisthöhlen aufzuhängen

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Jetzt ist einer der zwei Zeiträume, die sich für die Reinigung von Nistkästen für Vögel am besten eignet. Und so habe ich die Gelegenheit genutzt… und vor lauter Entzückung über das gefundene Nest gleich noch weitere Kästen bestellt.

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Auswärts gebloggt: Das Geheimnis der ersten Blätter

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Wer schon mal Samen gepflanzt hat, kennt es: Das erste Grün, was aus der Erde lugt, besteht oft aus zwei Blättern, die ganz anders aussehen als alle, die danach kommen. Aber warum eigentlich?

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Auswärts gebloggt: Wildbienen im Regal

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Unglaublich, wie wenig manche Wildbienen zum Leben brauchen. In unserem Fall nur ein bisschen Großstadt-Grün und ein altes Regal auf der Terrasse.

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Rätselauflösung: Kein Teich mehr für den Nachwuchs – Biologie des Eies (4)

grünes_Ei_mit_Augen3Die Rätselfrage im März (die leider nicht gelöst wurde) war ja: Was macht es möglich, dass Eidechsen, Spatzen und Füchse keinen Teich brauchen für ihre Eier, Frösche aber schon?

Also: Welche evolutionäre Neuerung erlaubt es ihren Embryonen, die Entwicklung außerhalb vom Wasser zu vollziehen? Rätselauflösung: Kein Teich mehr für den Nachwuchs – Biologie des Eies (4) weiterlesen

Auswärts gebloggt: Die Blüten der Sentimentalität

Buschwindröschen1So wie letztes Jahr um diese Zeit bin ich auch diesmal wieder auf Foto-Safari einer Frühlingsblüte verfallen. Für meine Blog-Außenstellen habe ich drüber geschrieben, was diese Gefühlswallungen mit Muttergefühlen zu tun haben könnten.

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Rätsel des Monats: Kein Teich mehr für den Nachwuchs

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So ein Hühnerei kann man sich bunt bemalt in Zweige hängen (hier als Frosch verkleidet). Man kann es aber auch zum Anlass nehmen, mal in der Evolutionsgeschichte zu graben.

„Stell‘ dir mal vor“, meinte ich nach dem Mittagessen zu meinem Großen (9),“du und dein Bruder wäret nicht in meinem Bauch gewachsen, sondern als Kaulquappen in einem Teich groß geworden.“ Er schrie lachend auf und knurrte mich schief grinsend an, weil er dachte, ich würde ihn aufziehen wollen (so wie ich das manchmal tue, wenn ich ihn „süß“ nenne, als Rache für kleinere Ärgereien seinerseits).

Schnell klärte ich ihn auf, dass es mir diesmal nicht ums Necken ging, sondern um meine Schreibpläne für den Tag: „Ich brauch‘ noch was für das Rätsel des Monats und die Frage soll sich irgendwie darum drehen, warum wir im Gegensatz zum Frosch keinen Teich für unseren Nachwuchs brauchen.“ „Ach soooo!“, er entspannte sich und ließ mich erzählen, was ich mir überlegt hatte. Rätsel des Monats: Kein Teich mehr für den Nachwuchs weiterlesen