Archiv der Kategorie: Biologie da draußen

Was hast du denn da Grünes im Fell? – Kletten? Nein, Nelkenwurz-Früchte!

Wenn mein Hunde-Mädchen Lajka dieser Tage mit ihrem Stöckchen aus dem Unterholz zurückkommt, sieht meist irgendeine Stelle ihres Fells so aus als sei ein kleiner Schwarm grüner Kommas auf ihr gelandet und hätte versucht sich zwischen den Hundehaaren zu verstecken.

Aber natürlich handelt es sich dabei nicht um fliegende Satzzeichen, sondern um Samen, die sich mit Hilfe von Tieren verbreiten. Aber von welcher Pflanze eigentlich? Was hast du denn da Grünes im Fell? – Kletten? Nein, Nelkenwurz-Früchte! weiterlesen

Nistkasten zum Beobachten: Halbhöhle erlaubt Einblicke auch ohne Kamera

Nistkasten mit Einblick: In der Halbhöhle ist der Vogelnachwuchs gut zu sehen.

Halbhöhlen haben einen großen Vorteil im Vergleich zu den Nistkästen mit kleinem Einflugloch: Man kann nicht nur die fütternden Eltern beobachten, sondern auch die Jungvögel. Und das ganz ohne Kamera. Wie bei der Hausrotschwanz-Familie, die derzeit in unserer Halbhöhle brütet.

Menschen, die gerne etwas mehr mitkriegen würden vom Brutgeschäft in ihrem Garten, müssen also nicht unbedingt zu Nistkästen mit Klappe und Plexiglasplatte greifen oder zu denen mit Funk-Kamera. Auch ein Halbhöhlen-Nistkasten erlaubt schöne Einblicke und ist zudem eine günstigere Lösung.

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„Was? Ich soll ein Hotel für meine Feinde bauen?“ – oder: Drohen durch das Insektenhotel schmerzhafte Stiche? – Insektenhotel (1)

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Steigt durch ein Insektenhotel im Garten die Gefahr gestochen zu werden?

Meine Jungs (8 und 11) hatten leider schon oft das Pech von Bienen oder Wespen gestochen zu werden. Daher erntete ich erstmal nicht gerade begeisterte Reaktionen,  als ich sie für den Zusammenbau eines Insektenhotels gewinnen wollte.

Insektennester – nein danke?

„Was? Ich soll ein Hotel für unsere Feinde bauen?“, rief mein Großer sogar. Eine Nisthilfe in unserem Garten erschien ihm eine geradezu gefährliche Idee, hatte ihn doch letztens eine Wespe gestochen, weil sie ihr Nest verteidigen wollte. Und sie hatte ihn nicht nur ein- sondern gleich zweimal erwischt – in Hand und Ohr.

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Wann Nistkasten reinigen? – Jetzt im September ist ein guter Zeitpunkt – auch um neue Nisthöhlen aufzuhängen

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Jetzt ist einer der zwei Zeiträume, die sich für die Reinigung von Nistkästen für Vögel am besten eignet. Und so habe ich die Gelegenheit genutzt… und vor lauter Entzückung über das gefundene Nest gleich noch weitere Kästen bestellt.

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Das Geheimnis der ersten Blätter

Dieser Text erschien im Juni 2014 im gemeinsamen Nachrichten-Portal von web.de, gmx und 1&1. Weil der Blogbereich dort jedoch im April 2018 eingestellt wurde, gibt es den Beitrag jetzt hier im Volltext (vorher waren hier nur Teaser und Link).

Wer schon mal Samen gepflanzt hat, kennt es: Das erste Grün, was aus der Erde lugt, besteht oft aus zwei Blättern, die ganz anders aussehen als alle, die danach kommen. Aber warum eigentlich?

Ich habe ja ein gespaltenes Verhältnis dazu, als Biologin für alle Fragen zuständig zu sein, die mit Lebewesen zu tun haben. Denn oft
tauchen diese Fragen bei Themen auf, die sehr anwendungsbezogen sind und zu denen jeder Praktiker mehr sagen kann als der Durchschnitts-Biologe. Biologen kennen sich heute in der Regel mit Genen und Zellen aus. Sie können mit DNA hantieren und Mikroskope bedienen. Aber es ist alles andere als gesagt, dass sie außerdem noch Ahnung haben von den Schädlingen an Omas Zimmerlinde. Oder dass sie den Schimmelpilz bestimmen können, der neuerdings im Badezimmer des Nachbarn wächst.

Um in Familie und Bekanntenkreis zu beweisen, dass man als Biologin überhaupt von irgendwas Ahnung hat, was Leute wirklich
interessiert, freue ich mich daher immer riesig über Fragen, bei denen die Art von Wissen gefragt ist, die Biologen tatsächlich an der
Uni lernen, wie die nach den auffälligen ersten Blättern vieler Pflanzen.

Weil auf dem Fensterbrett der leidenschaftlichen Gärtnerin der Familie wieder allerhand wuchs, was bald draußen üppige Ernte bringen soll, kam ich mit meiner Schwägerin auf ein auffälliges Phänomen zu sprechen:

Wir hingen mit unseren Köpfen unter der Gardine und bewunderten die vielen kleinen Pflänzchen, als sie mich fragte, woran es
eigentlich läge, dass die Sämlinge immer erst diese zwei Blätter haben, die überhaupt nicht so aussähen wie die der späteren Pflanze und das egal ob man Tomaten gesät habe oder Radieschen, Zucchini oder irgendeine Kohlsorte.

Was sie da als „anders“ identifiziert hat, sind die sogenannten Keimblätter. Für die Pflänzchen, die mit zwei von ihnen zur Welt kommen, ist dieses Merkmal tatsächlich so charakteristisch, dass es seit dem 17. Jahrhundert dazu diente, sie in der Pflanzenwelt als eine Gruppe zusammenzufassen. Und die Gemüse-Sämlinge auf der Fensterbank gehören eindeutig zu dieser Gruppe sogenannter
Zweikeimblättrigen.

Später im Garten finden wir auch Pflanzen, die zu der anderen Gruppe der Bedecktsamer gehören – den Einkeimblättrigen. Auch sie sind wohlbekannt. Es sind die Sämlinge von Gras und von Mais, von Zwiebel und von Knoblauch, bei denen jeweils nur ein erstes Blättchen aus der Erde kommt und nicht zwei.

Bei den Zweikeimblättrigen ist aber viel auffälliger als bei den Einkeimblättrigen, dass diese ersten Blätter anders sind als die, die
danach kommen. Es ist ihnen viel deutlicher anzusehen, dass es die einzigen Blätter sind, die es schon im Embryo gab. Denn das ist mit
dem Begriff Keimblätter gemeint.

Es handelt sich ja bei so einem Samenkorn um nichts anderes als einen winzigen Pflanzen-Embryo in einem Ruhestadium. Er kann Jahre und manchmal sogar Jahrzehnte bis Jahrhunderte überdauern. Aber wenn Wärme und Feuchtigkeit passend sind, legt er einen Kickstart hin. Auf diesen ist der Embryo gut vorbereitet, weil alles Wichtige schon vorangelegt ist.

Jede der Zellen im Embryo „kennt“ schon ihr Schicksal. Sie „weiß“, ob sie im Fall der Fälle helfen wird die erste kleine Wurzel zu bilden
oder ob sie bei der Keimung die zarte, kleine Sprossachse mit aufbaut. Und ein sehr großer Teil der embryonalen Zellen im Samenkorn sind eben schon festgelegt darauf, ein Teil der Keimblätter zu sein.

Besonders auffällig ist der Aufbau des Pflanzenembryos bei den Bohnen, Erbsen und anderen Hülsenfrüchten. Wer vorm Essen die
Samenhülle dieser Zweikeimblättrigen beschädigt, sieht sofort, dass das Innere des Samens zum größten Teil aus diesen zwei länglichen Halbschalen besteht.

Bei diesen beiden Hälften, in die Bohnenkerne, Erbsen und Linsen zerfallen können, handelt es sich um nicht Anderes als die beiden
Keimblätter. Sie nehmen den größten Teil des Embryos ein. Weil sie bei Hülsenfrüchten zudem als Speicherorgane für Eiweiße dienen,
stehen diese Pflanzensamen besonders hoch im Kurs, die einen Ersatz für Fleisch und anderes tierisches Eiweiß suchen.
Hülsenfrüchte sind aber auch ein gutes Beispiel dafür, dass Zweikeimblättrige sich bei der Keimung nicht immer gleich offensiv als solche outen. Die Gartenbohne keimt zwar so, dass wir ihre Keimblätter über der Erde zu sehen kriegen. Ihre Verwandte, die
Gartenerbse aber, zeigt uns ihre zwei Keimblätter bei der Keimung nie. Sie spielen zwar eine große Rolle bei der Keimung, bleiben dabei
aber unter der Erde.

Weil es einige solcher Heimlichtuer unter den Zweikeimblättrigen gibt, lässt sich aus dem Fehlen von zwei einfachen Keimblättern also
nicht unbedingt schließen, dass eine Pflanze zu einer anderen Gruppe gehört.

Wildbienen im Regal

Dieser Text erschien im Mai 2014 im gemeinsamen Nachrichten-Portal von web.de, gmx und 1&1. Weil der Blogbereich dort jedoch im April 2018 eingestellt wurde, gibt es den Beitrag jetzt hier im Volltext (vorher waren hier nur Teaser und Link).

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Unglaublich, wie wenig manche Wildbienen zum Leben brauchen. In unserem Fall nur ein bisschen Großstadt-Grün und ein altes Regal auf der Terrasse.

Dafür, dass wir mitten in der Großstadt wohnen, ist unsere kleine Straße ziemlich ruhig. Wir sind durch hohe Häuserzeilen gut
abgeschirmt vom Lärm der beiden vierspurigen Bundesstraßen nebenan. Und von der Terrasse aus sehen wir sogar ein bisschen Natur: Ameisen zwischen den Steinplatten. Amseln auf dem Rasen. Hin und wieder kommt sogar ein Eichhörnchen vorbei.
Trotzdem hätte ich nicht gedacht, dass ich mal schreibe, unsere Terrasse sei zum Paradies für Wildbienen geworden. Aber genauso ist es. Und zwar ganz ohne unser Zutun.

Schon länger steht ein altes Regal auf unserer Terrasse. Es ist so eins, bei dem man die Regalbretter verstellen kann. Um sie auf jeder
Höhe befestigen zu können, sind an den Pfosten überall kleine Löcher vorgebohrt.

Schon letztes Jahr fiel uns auf, dass sich viele Insekten für diese Löcher interessieren. Dieses Jahr sind es sogar noch mehr geworden, meine ich. Sobald die Sonne scheint, herrscht um das Terrassen-Regal herum reges Gesumme. Vor allem Wildbienen inspizieren die Löcher, kriechen in eins rein und wieder raus, dann ins nächste. So als suchten sie etwas.


Aber erst dieses Jahr Anfang April fiel mir auf, dass einige Löcher verschlossen waren, mit etwas, das wie Erde aussah. Sollten die
Wildbienen etwa dort ihre Eier gelegt haben? Es sah ganz so aus!
Statt entspannt in meinem Liegestuhl in der Sonne zu dösen, wie ich eigentlich vorgehabt hatte, beobachtete ich, wie die Bienen die
Löcher für das Eierlegen präparieren. Wahnsinn, wie viel Zeit und Kraft sie in diese Arbeit stecken.

Aber es gibt ja auch viel zu tun. Es müssen Futtervorräte herangeschafft werden für die Larven, die aus den Eiern schlüpfen. Und auch danach muss noch viel hin- und hergeflogen werden, um den Lehm zu holen, mit dem sie die einzelnen Brutzellen abdichten.
Am meisten Gesumme war auf der Terrasse, als zwischen zwei der Wildbienen ein Kampf um eins der Löcher ausbrach. (Warum auch
immer. Bei so viel Auswahl an freien Löchern.) Ich verbrachte da sicherlich eine Stunde mit Fotografieren.

Leider kommen meine Spiegelreflex und das Zoom-Objektiv bei solchen Gelegenheiten an ihre Grenzen. Aber zumindest eins kann man auf den Fotos erkennen: Dass es sich bei den Streithähnen um sogenannte Gehörnte Mauerbienen handelte. Die Wissenschaft kennt sie unter dem Namen Osmia cornuta. Sie gehören zu den häufigsten Wildbienen.

In der Fachliteratur heißt es, sie seien wenig wählerisch in der Wahl ihres Nistplatzes. Kann man sicherlich sagen, wenn damit gemeint
ist, dass sie ihre Brut auch in alten Regalen aufziehen. Aber so ganz egal scheint es ihnen dann doch nicht zu sein, welches der vielen,
ziemlich einheitlichen Regallöcher sie dann wählen.

Ich weiß nicht, wie der Streit ausgegangen ist. Gesehen habe ich irgendwann am nächsten Tag, dass auch dieses Loch verschlossen
wurde. Egal, welche der beiden Mauerbienen es letztlich geschafft hat, ihre Eier in die Röhre zu legen – inzwischen dürften ihre Larven
sich an Pollen und Nektar schon ziemlich dick gefressen haben. Nach einigen Häutungen werden sie sich wohl bald in einen Kokon
spinnen, wo sie sich verpuppen. Und ausharren. Und zwar ziemlich lange. Den Sommer, den Herbst und den ganzen Winter lang.

Erst nächstes Jahr im Frühjahr wird sich diese neue Generation Mauerbienen durch den Lehm knabbern, auf Hochzeitsflug gehen und sich wiederum für den Nachwuchs auf die Suche machen nach dem schönsten Loch mit dem besten Hohlraum dahinter.
Ich freue mich schon drauf.

Rätselauflösung: Kein Teich mehr für den Nachwuchs – Biologie des Eies (4)

grünes_Ei_mit_Augen3Die Rätselfrage im März (die leider nicht gelöst wurde) war ja: Was macht es möglich, dass Eidechsen, Spatzen und Füchse keinen Teich brauchen für ihre Eier, Frösche aber schon?

Also: Welche evolutionäre Neuerung erlaubt es ihren Embryonen, die Entwicklung außerhalb vom Wasser zu vollziehen? Rätselauflösung: Kein Teich mehr für den Nachwuchs – Biologie des Eies (4) weiterlesen

Die Blüten der Sentimentalität

Dieser Text erschien im April 2014 im gemeinsamen Nachrichten-Portal von web.de, gmx und 1&1. Weil der Blogbereich dort jedoch im April 2018 eingestellt wurde, gibt es den Beitrag jetzt hier im Volltext (vorher waren hier nur Teaser und Link).

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Ich habe ein Faible für zarte Frühlingsblumen. Zumindest seit ich Mutter bin. Auch dieses Jahr musste ich mich wieder für sie zum Affen machen. Denn die Kamera zeigt ihre elegante Schönheit erst, wenn sie ganz nah dran ist.

Es muss was mit dem Muttersein zu tun haben. Nach meiner  Beobachtung wird im Hirn von Babymamas irreversibel etwas so
umgebaut, dass dann selbst die Sprödesten und Burschikosesten heimlich seufzen vor Wonne, wenn süße Tierbabys im Fernsehen gezeigt werden. Mein Hirn jedenfalls haben die Hormone von zwei Schwangerschaften so auf Hingabe an das Kleine und
Schutzbedürftige gebürstet, dass jetzt sogar die Zartheit der Frühlingsblumen mich im Herzen rührt.

Wenn man als Kind Regenwürmer und Kellerasseln gesammelt hat und seine Zeit als Jugendliche und junge Erwachsene damit verbracht hat, abwechselnd möglichst locker oder möglichst morbide rüberzukommen, ist diese einsetzende Sentimentalität natürlich einigermaßen schockierend. Da ich jetzt aber fast zehn Jahre Zeit hatte, mich daran zu gewöhnen und meine Pubertät nun auch lang genug her ist, wage ich es, damit aufzuhören, diese Anwandlungen zu verstecken.

Neuerdings ist also jegliche Scham über Bord geworfen und ich krieche im Frühjahr sogar bäuchlings auf der Erde herum, um die
Schönheit der kleinen Blümchen mit der Kamera einzufangen. Besonders haben es mir diejenigen Pflanzen angetan, die ihre kurze Zeit zu Füßen der Bäume nutzen, bevor diese austreiben und den Boden unter sich wieder verschatten.

Dieses Jahr war es das Buschwindröschen, das mich dazu brachte, mich auf den Waldboden zu werfen. Zur Erheiterung der Verwandtschaft übrigens, die meinte, ich sei richtig getarnt gewesen mit meiner langen, braunen Jacke.

Letztes Jahr war es ein anderer Favorit von mir, der zart-lila Lerchensporn, der mich zu fotografischem Ehrgeiz trieb.
Gemeinsam haben die beiden, dass sie von Weitem mehr als unscheinbar sind. Das sprichwörtliche Mauerblümchen. Aber von Nahem! …
Ach… *seufz*…. *Kopf-auf-die-Seite-leg*

Rätsel des Monats: Kein Teich mehr für den Nachwuchs

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So ein Hühnerei kann man sich bunt bemalt in Zweige hängen (hier als Frosch verkleidet). Man kann es aber auch zum Anlass nehmen, mal in der Evolutionsgeschichte zu graben.

„Stell‘ dir mal vor“, meinte ich nach dem Mittagessen zu meinem Großen (9),“du und dein Bruder wäret nicht in meinem Bauch gewachsen, sondern als Kaulquappen in einem Teich groß geworden.“ Er schrie lachend auf und knurrte mich schief grinsend an, weil er dachte, ich würde ihn aufziehen wollen (so wie ich das manchmal tue, wenn ich ihn „süß“ nenne, als Rache für kleinere Ärgereien seinerseits).

Schnell klärte ich ihn auf, dass es mir diesmal nicht ums Necken ging, sondern um meine Schreibpläne für den Tag: „Ich brauch‘ noch was für das Rätsel des Monats und die Frage soll sich irgendwie darum drehen, warum wir im Gegensatz zum Frosch keinen Teich für unseren Nachwuchs brauchen.“ „Ach soooo!“, er entspannte sich und ließ mich erzählen, was ich mir überlegt hatte. Rätsel des Monats: Kein Teich mehr für den Nachwuchs weiterlesen

Rätsel-Auflösung: Wo ist der Biberdamm?

Biberspuren2Ich freu mich immer, wenn ich durch das Rätsel mal was den einen oder anderen Leser der Wissensküche kennen lerne, z.B. Matthias aus Ostbrandenburg, der diesmal gewonnen hat. Herzlichen Glückwunsch noch mal!

Er schrieb mir, dass er in einer sehr wasserreichen Gegend wohnt, in der es immer Restpopulationen von Bibern gab. In den letzten Jahren hätten sie sich schön entwickelt, berichtet er, so dass er oft Spuren von ihnen sieht, wenn er mit seinen zwei Hunden unterwegs ist.

Dass er weiß, wann und warum Biber ihre Dämme bauen, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit: „Sollte ja eigentlich Allgemeinbildung sein. Zumindest hatten wir sowas im Heimatkundeuntericht gehabt. Ist aber lange her!“ Rätsel-Auflösung: Wo ist der Biberdamm? weiterlesen