Es geht los: Verlosung „Blogger schenken Lesefreude“

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Macht mit und gewinnt mit etwas Glück ein wunderbares, neues Kinder-Sachbuch über Evolution!

Heute ist Tag des Buches und damit traditionell der Beginn der großen Buchverlosungsparty in Netz namens „Blogger schenken Lesefreude“. Ich freu mich, nun schon zum dritten Mal dabeizusein.

Diesmal verlose ich ein frisches Exemplar von „Evolution oder Das Rätsel von allem, was lebt“, von Jan Paul Schutten (Autor) und Floor Rieder (Illustratorin), das mir der Gerstenberg-Verlag für die Verlosung zur Verfügung gestellt hat.

Wie ich vor ein paar Tagen in meinem Rezensions-Blogbeitrag für web.de schrieb, ist es für mich eine wirklich sehr gelungene Darstellung der Evolutionsbiologie. Ich würde es für ein Alter ab 10 empfehlen (der Verlag sagt: ab 8).

Und so sieht das Buch aus:

Klick auf das Bild führt zu Amazon

Um ins Lostöpfchen zu kommen, müsst ihr mir einen Kommentar schreiben, in dem ihr mir verratet

  • wie ihr mit Kindern über Evolution sprecht (oder sprechen würdet)
  • und was ihr dabei als schwierig oder als Herausforderung anseht

Ihr könnt sowohl hier im Blog kommentieren als auch bei meiner Ankündigung der Aktion auf den Wissensküche-Seiten bei Facebook, Twitter oder Google+.

Teilnehmen dürft ihr, wenn ihr über 18 seid und eine Postadresse in Europa habt. Außerdem muss euer Kommentar bis zum 30. April 2015 um 23:59 bei mir eingetrudelt sein.

Wie in den letzten zwei Jahren werden meine Jungs wieder ein Zettelchen ziehen dürfen und damit ermitteln, wer gewonnen hat. Die Gewinnerin oder den Gewinner benachrichtige ich danach per Mail. Gebt also bitte beim Kommentieren eine gültige Mail-Adresse im entsprechenden Feld an, damit ich euch im Fall der Fälle erreichen kann. Sie wird nicht veröffentlicht.

Der Rechtsweg ist natürlich – wie immer – ausgeschlossen.

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25 Gedanken zu „Es geht los: Verlosung „Blogger schenken Lesefreude““

  1. Danke für deine schöne Rezension, besonders für diesen Gedanken, der so weise, so simpel ist und doch so oft übersehen wird:
    „Die eine Frage ist, wie die Natur ist. Eine ganz andere, nach welchen Regeln wir Menschen leben sollen. Es ist unklug, die beiden zu verrühren.“
    Nun will ich unbedingt mit in den Lostopf. Also:

    Wie ich mit meiner Tochter über Evolution sprechen werde (was in etwa zwei, drei Jahren ansteht): Am liebsten würde ich damit einsteigen, ihr zu vermitteln, dass alle Lebenwesen miteinander verwandt sind. Weil wir alle aus der selben Ursuppe kommen. Daraus folgt, dass wir Menschen, als die Spezies, die nun den Planeten überzieht und verändert, eine ganz besondere Verantwortung für unsere Großfamilie haben.

    Als Herausforderung empfinde ich dabei, nicht gleich vom Hölzchen aufs Stöckchen zu kommen. Wir Eltern sind beide Naturwissenschaftler. Unsere Schwierigkeit wird also nicht sein, zu wenig zu wissen, sondern uns auf die Grundlagen zu besinnen und diese Kindgerecht und verständlich zu erklären. Dabei kann uns das schöne Buch von Schutten bestimmt helfen!

    Gespannt auf die Verlosung und mit vielen Grüßen – Laura

    1. Ja, das ist auch genau, wo ich mich auch am Riemen reißen muss: Den Kindern nicht bei jeder Frage gleich einen ganzen Vortrag zu halten… 😉 Schöner Gedanke mit der Großfamilie. Dabei fällt mir ein, dass es ein tolles Buchprojekt in den USA gibt, das schon Vorschulkindern gerade auch mit diesem Verwandtschaftsgedanken Evolution vermitteln will: Grandmother Fish. Ganz schön gemacht, finde ich. Hoffe sehr, dass das auch übersetzt wird und auf den deutschen Markt kommt. Für die ganz Kleinen fehlt hier nämlich auch noch etwas Geeignetes.

    2. Oh ja, zum Thema Vortrag: Vor vielen Jahren fragte mich mal ein fünfjähriger Junge, was der Unterschied zwischen Benzin und Diesel sei. Ich dachte an Oktanzahlen, unterschiedlich lange Molekülketten… Dann muss ich ja wohl erstmal Atome erklären… Fing also irgendwo an, ganz langsam und grundlegend – und schon bevor ich den ersten Satz zu Ende gesprochen hatte, guckte der Junge aus dem Fenster und hörte mir ganz offensichtlich nicht weiter zu.

      Der Junge hat also leider nichts über Benzin und Diesel gelernt (was allein meine Schuld ist). Ich aber habe einen Crashkurs in Didaktik erhalten und mir für die Zukunft fest vorgenommen: Kindern nur in kleinen Häppchen antworten und die nächste Frage abwarten. 🙂

  2. Puh, so richtig angeschnitten habe ich das Thema wohl noch nicht, aber meine Kinder sind auch noch etwas sehr klein. Wichtig ist mir auf jeden Fall, ihnen den Respekt für alle Lebewesen zu vermitteln, ihnen zu zeigen, dass kein Tier eklig oder besonders böse ist. Wir hatten allerdings tatsächlich neulich doch schon mal das Thema, da ging es darum, dass unser Hund vom Wolf abstammt und wir selbst von den Affen. Fanden sie spannend – ich bin sicher, dass sie mich bald wieder darauf ansprechen werden, denn ich weiß, dass solche Sachen sie immer beschäftigen. 🙂

    1. Ach, das passt ja zu dem Buch, das du selbst verlost. Schönes Thema, wie Affen- mit Wolfsverwandte so grundsätzlich harmonieren…

  3. Ich versuche ehrlich mit meinen Kinder zu reden und ihnen auch alles soweit korrekt zu erklären! Was ich natürlich schwierig finde, sind dann Sachen, die ich selber nicht richtig weiß!

  4. Ich mache das aussschnittweise, also erst einmal ein Gefühl dafür geben, dass Menschen früher anders aussahen und anders gelebt haben und warum, was ein Zwitter ist, oder wie und warum Fische an Land gekommen sind oder dass sich eine andere Art von Arbeitsbienen bildet, wenn der Bienenstock zu voll wird. Nach ein paar Jahren kann man dann das Ganze zusammenfügen.

    Am schwierigsten finde ich den Übergang zwischen Evolution und Geschichte. Meine Evolutionsbiologie für die Herausbildung des modernen Menschen unterscheidet sich nämlich etwas vom Mainstream, ich vertrete da eher so etwas wie Freuds Theorie, nämlich dass Neurasthenie (womit er in etwas das meinte, was man heute unter Autismusspektrum versteht) in der Eiszeit herausgebildet hat. Es gibt eine Art Yin- und Yang zwischen dem autistischem und dem neurotypischem Prinzip, die über Anpassung an sich öfter wechselnde Naturgegebenheiten, die Neurodiversifizierung über das Männlich-Weibliche hinaus sowie ein gestiegenes Bewusstsein für die natürlichen Ressourcen, die Technisierung und die Empathisierung die Moderne hervorgebracht haben. Stressfaktoren können dadurch z.T. reduziert werden, unter Umständen kann es aber auch zu einer Störung des Gleichgewichts und zu einer starken politischen Polarisierung und selbstzerstörerischen Tendenzen kommen.
    Die Erkenntnis, dass es sich bei diesem Gleichgewicht um etwas Präkeres handelt, sollte damit einhergehen, wie das Gleichgewicht gehegt und gepflegt werden kann. Es braucht v.a. ein gutes Bewusstsein dafür, dass Menschen verschieden sind und was dazu führt, dass sie sich böse verhalten.

    1. Ja, die Frage, was den Mensch irgendwann zum Menschen machte, interessiert mich auch besonders. Fand letztens das Buch „Der Unterschied“ von Suddendorf eine sehr spannende Aufbereitung der psychologischen Forschungen der letzten Jahrzehnte zu dieser Frage (Blogbeitrag dazu). Also als Buch für uns Erwachsene, nicht für die Kleinen… 😉

  5. Hallo,
    Für meinen 16 Monate alten Sohn sind alle Tiere gerade Hunde, Vögel, Schafe oder Kängurus, und Pflanzen entweder Bananen oder Spielmaterial, also muss ich leider noch ein wenig damit warten, ihm die Feinheiten der Evolution zu erklären…

    Ich fand es toll in deiner Rezension zu lesen, dass in dem Buch auch Kreationalismus angesprochen wird.
    Das ist ein großes Thema hier im australischen Hinterland, und ich rege mich gerne immer wieder drüber auf wie so viele (eigentlich intelligente!!!!!) Menschen ihrer Bibel mehr Glauben schenken als ihren Gehirnen und Sinnen…

    Was ich mir schwierig vorstelle, wird sein mein armes Kind vor religiöser/kreationalistischer Indoktrination zu schützen – also will ich ihm so bald wie möglich kritisches Denkvermögen beibringen, den Mut, Dinge in Frage zu stellen, und außerdem Toleranz mit Intoleranten.
    Evolution kindgerecht zu erklären wird dagegen ein Kinderspiel werden 🙂

    1. Ach, hallo Vicky, schön, dass du auch schreibst! Ja, die Diskussion mit Kreationisten ist wirklich nervenaufreibend. Ich hatte da auch grad ein Wortgefecht mit einem davon in den Kommentaren unter einem älteren Blog-Artikel von mir. Hier in Europa hat man ja zum Glück selten mit denen zu tun, weil der Kreationismus von den etablierten Religionsgemeinschaftn ja abgelehnt wird. Was sind denn das für Religionsgemeinschaften bei euch? Sind das evangelikale US-Einflüsse? Denn katholische, evangelische und die anglikanische Theologie in Europa verstehen die Bibel ja jetzt schon lange nicht mehr wortwörtlich, sondern ordnen sie historisch ein und verstehen vieles eher symbolisch. Was Wissenschaft und Glauben wesentlich kompatibler macht.

  6. Hallo,
    bisher hatte ich mir nicht wirklich Gedanken darüber gemacht. Irgendwie klar, dass wir versuchen würden es dem Zwerg mit verständlichen Worten zu erklären. Auch wenn er jetzt seine Kommunion erhält, ist die Erschaffung des Menschen „kein Thema“.

    Aber sieht er es wirklich auch so? Werde mich mal mit ihm hinsetzen und seinen Ansichten lauschen. Wird bestimmt wieder interessant. Und bei den Hintergründen könnte ja das Buch helfen.

    Ansonsten, schön diese Seite (Twitter-Account) gefunden zu haben, werde bestimmt öfter mal vorbei schauen.

    Und zum Schluss noch der Hinweis auf meine Verlosung mit zwei Büchern für AstroZwerge https://astrozwerge.wordpress.com/2015/03/31/astrozwerge-schenken-auch-2015-lesefreude/

    Viel Spaß bei der Verlosung und viele Grüße
    Jens-Uwe

  7. Als Vater von zwei kleinen Jungs ist mir wichtig dass Sie erfahren können, dass die erstaunliche Vielfalt des Lebens auf den immer gleichen Bausteinen, Gesetzen und Prinzipien aufbaut. Ich bin immer wieder erstaunt wie neugierig und offen Kinder im Vorschulalter für komplexe Zusammenhänge sind, wenn man sie sprachlich für sie zugänglich macht.
    Ein Besuch im Aquarium, Zoo oder Museum führt immer zu tollen Gesprächen, die ich nicht mehr missen möchte.

  8. Hallo Brynja,
    ich finde es wichtig, Kinder alles sachlich und genau zu erklären und nicht z. B. mit den „Bienen und Blümchen“ zu kommen. Es kommt natürlich auch darauf an wie alt ein Kind ist. Gerade Grundschulkinder verstehen schon sehr viel und können der Thematik folgen. Über Google bin ich sehr dankbar, da ich über Evolution so viel aus dem Effeff auch nicht weiß.
    Grüße,
    Melanie

  9. Ich habe mit meiner Tochter viele Bücher zum Thema Evolution angeschaut und besprochen, was dazu führte, dass sie lange ein totaler Dinosaurierfan war und zum Thema Evolution schon mit 5 Jahren richtig tolle Vorträge gehalten hat.

    Das Buch habe ich schon mal durchgeblättert und war total begeistert. Falls die Glücksfee mir nicht hold ist, wird es trotzdem demnächst in die Familienbibliothek einziehen.

    Vielen Dank für die tolle V erlosung und Buchvorstellung!

    Liebe Grüße,
    Elja

  10. Hallo,
    ich denke, ich würde keine Probleme mit der Erklärung der Evolution haben, da ich Biologin bin 😉 Trotzdem würde ich natürlich versuchen, das Thema ein wenig kindgerechter anzugehen und vor allem mit vielen guten Beispielen 🙂
    Viele Grüße

  11. Ganz schwieriges Thema, ich neige dazu mein Wissen auszukippen, was unsere Lütten überfordert.
    Bei Evolution haben wir es gemeinsam mit dem Wechsel von Dinosauriern -Säugetiere und der Entwicklung der Vögel versucht. Da Dinos ja auch vorher schon ein Thema waren .

  12. Ich versuche ehrlich mit meinen Kinder zu reden und ihnen auch alles soweit korrekt zu erklären! Was ich natürlich schwierig finde, sind dann Sachen, die ich selber nicht richtig weiß. Dabei helfen mir aber meine besten Freunde 🙂

    <3 liche Grüße Rene

  13. Liebe Brynja,
    da hast du ja wieder eins spannendes Wissenskinderbuch für uns ausgewählt! Das würde meinen beiden Jungs ganz sicher gefallen. Also, wenn wir über Evolution (aber auch viele andere Dinge) sprechen, ist mir immer wichtig zu sagen, dass alles, was wir jetzt wissen, nur der derzeitige Stand der Forschung (oder des Irrtums *ggg*) ist und nicht die letzte, endgültige Wahrheit, dass es also auch alles ganz anders gewesen sein könnte.
    LG Regina

  14. Wir sprechen über Evolution einfach immer, wenn meine Kleine darüber nachfragt – und dann gehen wir so weit ins Detail, wie weit sie es sich wünscht. Was manchmal sehr wenig, manchmal aber so tief ist, dass ich nachlesen muss :-).
    Als größte Herausforderung empfinde ich, wenn wir an Kontrast von Evolution und Weltentstehung nach Religion anstoßen. Weil während ich sehr leicht erklären kann, warum es Menschen in Mittelalter noch nicht besser wussten, fielt es mir bei heutigen Wissensstand schwierig es so zu erklären, dass ich trotzdem Respekt gegenüber einem anderen Meinung weitervermitteln kann.

    1. Schön, dass du das ansprichst! Ich denke, das du mit diesem Konflikt nicht alleine bist. Und es gibt ja wirklich z.B. Christen, die die Evolutionsbiologie nicht akzeptieren. Aber gerade durch eine Diskussion mit einem solchen Kreationisten letztens ist mir wieder aufgefallen, dass es in Europa eigentlich wenige Leute gibt, für die die überlieferte Schöpfungsmythen und Evolutionsbiologie derart hart konkurrierende Gegensätze sind. Das ist nur für ein paar versprengt Freikirchler so, die sich von US-Evangelikalen ableiten. Zumindest hier in Europa sind ja doch diejenigen Christen in der Mehrheit, die die Bibel zwar als Offenbarung Gottes sehen, aber nicht in einem buchstäblichen Sinne. Sie verstehen sie eher historisch und sinnbildlich, weswegen sie die Evolutionsbiologie daneben AUCH akzeptieren. Das ist auch die offizielle Haltung der katholischen Kirche, der protestantischen Landes- und Staatskirchen sowie der anglikanischen Kirche.

  15. Gute Frage. Ich werde meiner Kleinen das vermutlich so erklären: Am Anfang gab es mal etwas ganz kleines, unscheinbares – so, wie ein Samenkorn heute. Und wie aus einem Samenkorn eine Blume oder ein Baum werden kann, so wurden auch aus dem ursprünglichem Samen ganz verschiedene Dinge.

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