Auswärts gebloggt: Masern-Misere – wer ist schuld?

Es ärgert  mich, wenn Leute den aktuellen Masern-Ausbruch nutzen, um ihren Ressentiments gegen Ausländer oder Öko-Eso-Impfgegnern Luft zu machen. Denn die größte Gruppe mit Impf-Lücken sind weder Flüchtlinge noch grüne Esoteriker, sondern eine bestimmte Altersgruppe. Nämlich meine. Und das aus ganz un-ideologischen Gründen.

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4 Gedanken zu „Auswärts gebloggt: Masern-Misere – wer ist schuld?“

  1. Sehr geehrte Frau Adam-Radmanic,

    dass Sie sich Impfen lassen, ist nach meinem Empfinden ein Angriff auf Ihren eigenen Körper.

    Aber es ist natürlich Ihr freier Wille. Darüber, dass Impfungen dazu beigetragen haben sollen, dass wir so viele schreckliche Krankheiten losgeworden sind, wird ja genügend in den Mainstreammedien berichtet. Bloß ist dies auch die Wahrheit? Ich möchte Ihnen nur einen Gedankenanstoß geben, sich auch einmal mit der Gegenseite zu beschäftigen, die behauptet, dass viele Krankheiten nach den Kriegswirren sowieso rückläufig waren. Die Pharmakonzerne sind hier wirksam mit ihren Impfkampagnen auf diese bereits laufende Abwärtsspirale aufgesprungen und haben diesen Effekt geschickt werbewirksam für sich genutzt. Ehrlich gesagt bewundere ich Ihren Mut, sich so giftige und gefährliche Substanzen wie Quecksilber (zweifelsfrei ein giftiges Element), Formaldehyd (krebserregend), Nanopartikel, Aluminium etc. injizieren zu lassen (Sie benutzen sicherlich auch keine Deos mit Aluminiumsalzen, oder?) Jedoch sollten Sie es dabei belassen, dass zu tun was Ihrer Meinung nach richtig für Sie ist. Andere Menschen mit Falschinformationen zu animieren, sich diese gesundheitsschädlichen Injektionen verabreichen zu lassen finde ich jedoch sehr bedenklich!
    Ich hoffe Ihr Antrieb, diese Meinung zu verbreiten, ist es den Menschen helfen zu wollen. Leider bewirken Sie nur das Gegenteil. Bitte machen Sie sich die Mühe auch einmal die Argumente gegen das Impfen zu erörtern, um zu erkennen was uns hier „aufgetischt“ wird.

    Mit freundlichen Grüßen

    R. Seitz

    1. Wie ich bereits in den Kommentaren zu meinem vorherigen Blogpost betont habe, bin ich überhaupt nicht an einer Diskussion pro und kontra impfen interessiert. Das passiert an genug anderen Stellen im Netz. Mir geht es nämlich um was ganz anderes. Ich spreche mit meinem Artikel nur diejenigen Leute an, für die das zählt, was die wissenschaftliche Medizin herausfindet. An diese Menschen hab ich mich gewandt, weil ich meine, dass es nichts bringt, sich über Leute wie Sie aufzuregen und Ihre Verschwörungstheorien anzuzprangern. Das lenkt nur von dem ab, was jeder selbst für seinen Schutz vor Infektionskrankheiten tun kann.

      Ich finde es für uns Impfbefürworter halt sinnvoller, dass wir uns auf uns und unsere Umfeld konzentrieren, statt uns über Leute wie Sie aufzuregen und über euch zu lästern, nur weil ihr der wissenschaftlichen Medizin misstraut. Da kann man nichts machen. Leute wie Sie vertrauen offensichtlich anderen Informationsquellen als ich. Und das könnte ich nicht ändern, auch wenn ich mir noch so den Mund fusselig rede. Andersrum sind die Leute, die für Sie vertrauenswürdig sind, es für mich nicht. Überhaupt nicht. Und daran wird sich auch nichts ändern. Da könnten Sie sich auch auf den Kopf stellen.

      Wenn ich mich über Impfungen informiere, dann tue ich das z.B. bei der Stiko, dem Robert-Koch-Institut oder dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Das sind seriöse Quellen, die Impfstoffe im Ggs. zu Ihnen nicht einseitig darstellen, sondern sehr sorgfältig und nach höchsten wissenschaftlichen Kriterien abgewogene Informationen bereithalten, bei denen der Nutzen und das Risiko von Impfstoffen mit denen der Krankheit abgewogen wird.

      Für diejenigen, die solcherart Fehlinformationen hinterfragen wollen, wie Sie sie hier streuen, gibt es z.B. beim PEI eine Seite Antworten auf kritische Fragen zum Thema Impfungen und Impfstoffe, auf der es auch um die von Ihnen angesprochenen Inhaltsstoffe geht.

  2. Wisst ihr eigentlich, was ihr den Babys (bis 11. Monaten, denn dann können sie geschützt werden) von auch impfgeschützten Müttern antut???

    1. Meiner Meinung nach bringen eben solche Vorwürfe nichts. Rein gar nichts. Jemanden, der vor der Impfung mehr Angst hat als vor der Krankheit, wird der moralische Zeigefinger nicht beeindrucken. Genau so wenig wie es mich beeindruckt, wenn mir die Impfgegner moralisch kommen. Genau deshalb will ich ja weg von dieser Debatte. Manche reden sich über die Fakten den Mund fusselig. Und darüber wie wir sie interpretieren. Aber wenn wir da eh nicht auf den selben Nenner kommen – weil jemand z.B. die Autorität der Wissenschaftler anzweifelt, weil er sie alle für korrupt hält – dann müssen wir nicht über Fakten reden, sondern eben darüber, wie wir mit diesen Unvereinbarkeiten umgehen. Und darum ging es mir in diesem Blogpost. Wie reagieren wir auf die grundsätzliche Absage der wissenschaftlichen Medizin? Mit dem Zwang zur Impfung? Mit einem aufgeheizten Meinungskrieg? Oder damit, erstmal dafür zu sorgen, dass zumindest die Impfbefürworter ordentlich durchgeimpft sind? Ich plädiere für letzteres.

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