Eier- und Kükenkunde im Kindermuseum – Biologie des Hühnereis (3)

Küken in Kinderhand„1, 2, 3… Küken aus dem Ei“ so heißt die jährlich in den Osterferien stattfindende Sonderausstellung im Kindermuseum Nürnberg. Als wir vor  ein paar Jahren waren, fanden wir’s schon gut. Aber diesmal war es noch besser. Denke, das liegt daran, dass die Jungs größer sind und jetzt noch mehr davon haben.

Viele Küken unter WärmelampeMorgen ist der letzte Tag der Ausstellung. Zumindest für dieses Jahr. Wer also in der Gegend wohnt und noch nichts vorhat mit seinen Kindern: Hingehen!

Der Kükenstreichelzoo ist das Highlight, selbst für coole Rabauken-Jungs. Die Kinder sitzen ganz still und andächtig mit „ihrem“ Küken auf der Hand und wagen kaum zu atmen, um das flaumige Wesen nicht zu erschrecken.

Brutapparat, Schlüpfkasten, Teile der Ausstellung

Es wird einiges erklärt. Dass sie nicht die ganze Hühner-Familie im Museum haben, sondern nur die Küken. Dass sie die befruchteten Eier vom Züchter kriegen und in den Brutapparat legen. Dass nach 21 Tagen die Küken beginnen auszuschlüpfen.

Holzhuhn zum Eier-ReinpuzzlenWas mich natürlich nach meiner österlichen Beschäftigung mit der Eizelle im Ei (hier, hier und hier) besonders interessierte, war die Darstellung der Eibildung. Dazu gibt es ein schönes Modell – ein Holzhuhn, in das die Kinder Eier verschiedener Stadien reinpuzzeln können. Von kleinen, gelben Zellen im Eierstock bis zum lege-fertigen Ei in der Kloake.

Keimfleck auf Spiegelei-KissenEin besonderer Hingucker für mich war natürlich der Keimfleck auf dem Kuschel-Spiegelei. (Das übrigens gar nicht so einfach zu fotografieren war, weil immer ein anderes Kind gerade darauf saß oder lag…)

Nette Idee!

Übrigens: Hier geht’s zu weiteren Teilen meiner kleinen Serie zur Biologie des Hühnereies:

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