Wissensküche sagt nein zu Spam und ja zu Geld

In der letzten Woche erhöhte sich plötzlich mein Spam-Aufkommen. Ein absurder Spam-Kommentar nach dem anderen trudelte in die Wissensküche. Lauter schleimige Lobeshymnen auf englisch, was für eine schlaue Bloggerin ich doch sei… Jetzt ist die Antispam Bee im Einsatz und ich hab‘ wieder meine Ruhe.

Außerdem neu ist, dass ich  VG-Wort-Pixel in alle Artikel eingebaut habe. Mit Hilfe dieser kleinen, unsichtbaren Dinger misst die Verwertungsgesellschaft Wort (eine Art GEMA für Autoren), wie oft meine Texte in Zukunft gelesen werden. Überschreitet die Leserzahl eines Artikels im Jahr einen bestimmten Wert, kriege ich ein paar Euros.

Das Geld stammt aus den Abgaben von Kopiergeräteherstellern, DVD-Brennern und Ähnlichem, die an die VG-Wort fließen. Ich hab es lange vor mir hergeschoben, mich in das Thema mit den Pixeln für Online-Texte einzuarbeiten. Ist ja unsicher, ob meine Texte hier die Mindest-Leserzahlen überhaupt erreichen und dafür ist die ganze Pixel-Verwalterei schon aufwändig. Aber probieren kann man es ja mal.

Auch Flattr teste ich jetzt mal, wie man am Ende jedes Artikels sieht. Mit dem Micropayment-System aus Schweden können Leser das Engagement von Seitenbetreibern direkt finanziell belohnen. Um als Leser auf den Seiten seiner Wahl ein paar Cent Anerkennung dazulassen, muss man sich bei Flattr registrieren und mindestens 2 Euro pro Monat einzahlen (per Kreditkarte oder Paypal). Dieses Geld verteilt Flattr dann gerecht auf alle Seitenbetreiber, deren Flattr-Knöpfe man in diesem Monat gedrückt hat. Ich bin nicht traurig, wenn das keiner nutzt, aber wenn mal jemand das Bedürfnis haben sollte, weil ihm oder ihr einer meiner Artikel ganz wahnsinnig gut gefallen hat, dann muss ich doch vorbereitet sein… 😉

Andere potenzielle Einnahmequellen wird es in der Wissensküche aber erstmal nicht geben. Das reicht an Neuerungen ja auch für’s erste. Woll’n wir mal nicht übertreiben… 😉

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